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Kinowerkstatt – Programm v. 13. – 16. Juni

Ian Curtis in „Control“
Zu sehen in der Kinowerkstatt St. Ingbert ist noch einmal am Freitag, den 13. Juni, um 19 Uhr, sowie am Sonntag, den 15. Juni, um 20 Uhr „Control“ (Australien/Großbritannien/Japan/USA 2007) Regie: Anton Corbijn Anton Corbijn, Drehbuch: Matt Greenhalgh Matt Greenhalgh, basierend auf der Biografie „Touching From A Distance“ von Ian Curtis‘ Witwe Debbie, Schauspieler: Sam Riley als Ian Curtis, Samantha Morton als Deborah Curtis, Craig Parkinson als Tony Wilson, Alexandra Maria Lara als Annik Honoré, Nicola Harrison als Corrine Lewis u. a. 121 Minuten, ab 12 Jahren.

„Control“ ist ein brillanter Film über den Sänger Ian Curtis und seine Band Joy Division, wunderbar fotografiert in schwarz-weiss und Cinemascope mit einem phantastischen Soundtrack und einer glaubwürdigen Story. Mit „Control“ gibt der weltberühmte Fotograf Anton Corbijn sein fulminantes und überragendes Debüt als Filmregisseur. „Control“ widmet sich der Geschichte und der Person des legendären Joy Division-Sängers Ian Curtis, der mit seinem einzigartigen Gesang zu einer der Ikonen der Postpunk-Bewegung wurde.
„Control“ umspannt die bewegte Bandgeschichte von Joy Division (und auch Geburtsstunde der Popmusik-Metropole Manchester), von Ian Curtis‘ privaten Anfängen vor dem Badezimmerspiegel über die ersten Auftritte mit der Band als Vorgruppe der Sex Pistols, den ersten großen Plattenvertrag, Curtis‘ heftigen Kampf mit privaten und schweren gesundheitlichen Problemen: Epileptische Anfälle und eine schwere Depression lassen Curtis Abstieg in seine persönliche Hölle eskalieren. Am Abend vor der ersten Amerika-Tournee fasst er einen folgenschweren Entschluss …

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Rätsel der „Enigma“.
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Freitag, den. 13. Juni, um 21.45 Uhr, am Samstag, den 14. Juni, um 21 Uhr, sowie am Motag, den 16. Juni, um 20 Uhr ENIGMA – DAS GEHEIMNIS (USA, 2001), Regie: Michael Apted mit Kate Winslet, Dougray Scott, 117 Min. Von der Verschlüsselungsmaschine ENIGMA geht eine gewisse Faszination aus. Die polnischen Mathematiker, seinerzeit mit die besten in der Welt, waren die ersten, die erkannten, dass die Enigma der Hauptbestandteil der deutschen militärischen Verschlüsselungstechnik ist. Deshalb beschloss das polnische Militär schon 1928, kurz nachdem das deutsche Heer die Enigma kaufte, in Polen eine eigene Abteilung zu schaffen, die sich nur mit der Entschlüsselung der Enigma beschäftigt. Später wurde in England Bletchley Park eingerichtet mit demselben Ziel.

Die Geschichte spielt im Zweiten Weltkrieg, im März 1942. Im englischen Bletchley Park, nördlich von London, sitzt eine kleine Gruppe, die in einem streng geheimen Projekt deutsche Funksprüche zu entschlüsseln versucht. Ein großer Geleitzug bewegte sich von der USA in Richtung Europa. Die über den Atlantik verteilten deutschen U-Boote suchen ihn und die britische Admiralität hätte gern den Inhalt des deutschen Funkverkehrs gekannt. Der Funkverkehr wurde generell mit der ENIGMA verschlüsselt. Der Hauptheld ist der hochbegabte, auf einen Ruhesitz abgeschobene Kryptoanalytiker Thomas Jericho. In einem fieberhaften Wettlauf mit der Zeit, bei dem jeder Fehlschlag und jede Verzögerung weitere Menschenleben kostet, versucht er, die Befehle des Feindes zu decodieren. Aber unbemerkt von Kollegen und Vorgesetzten sucht er nach der Lösung eines zweiten Rätsels. Denn Claire (Saffron Burrows), die Frau, die er leidenschaftlich liebt, ist spurlos verschwunden – genau zu jenem Zeitpunkt, als man in Bletchley Park einen Spion vermutet.
Mathematik spannend in Szene setzen – das ist ein wichtiges Ziel des Wissenschaftsjahres 2008 und einer Filmreihe, die im Herbst dieses Jahres auch in die Kinowerkstatt kommt: Gezeigt wird, dass die Welt der Zahlen reichlich Stoff liefert für originelle Kurzfilme wie auch Kino-Klassiker und wie aus Mathematik großes Kino werden kann.

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Familienkino: Fussballfilm „Abseits für Gilles“ in der Kinowerkstatt. Im Familienkino der Kinowerkstatt, Pfarrgasse 49, läuft am Freitag, den 13. Juni um 14.30 Uhr und am Samstag, den 14. Juni, um 16 Uhr der Spielfilm „Abseits für Gilles“ (Belgien, 2005) von Jan Verheyen mit Ilya Van Malderghem, Joke Devynck, Filip Peeters, Pauline Grossen, Peter Bulckaen, Willy Manzi Kabera u.a. ( BJF-Empfehlung: ab 10 Jahren, 85 Minuten) Gilles ist 12 Jahre alt und ein talentierter Fußballer. Sein großes Ziel ist es, einmal in die belgische Nationalmannschaft aufgenommen zu werden. Gilles Familie unterstützt ihn nach Kräften und feuert ihn bei jedem Spiel an. Und wenngleich sein Vater ständig etwas an ihm auszusetzen hat, so mag Gilles ihn doch sehr. Während einem Spiel jedoch bricht Gilles‘ Vater zusammen und stirbt. Gilles verliert die Lust am Fußball und zieht sich zurück, bis etwas Sonderbares geschieht. Plötzlich taucht sein Vater wieder auf, redet mit ihm und trainiert ihn wieder. Und nur Gilles kann ihn sehen. Gerade als er wieder Mut fasst, erteilt ihm ein Arzt wegen einer schlimmen Sportverletzung Spielverbot. Um die Erwartungen seines Vaters zu erfüllen, erzählt Gilles dies seiner Mutter jedoch nicht und spielt weiter. Er gerät zunehmend unter Druck, bis es nicht nur zum Bruch mit der Mutter, sondern auch dem Vater kommt. Der Film erhielt den Europäischen Kinderfilmpreis und einen Preis für den besten Hauptdarsteller.

Weitere Infos unter http://www.kinowerkstatt.de

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