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Weiterer Fahrgastanstieg im Saarländischen Verkehrsverbund (saarVV)

ist die Zahl der beförderten Fahrgäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 600.000 gestiegen. Ein leichter Anstieg ist erstmals seit zwei Jahren beim Verkauf von Einzel- und Tageskarten ( + 0, 6 %) zu verzeichnen. Der Trend gehe aber eindeutig in Richtung Zeitkarte. Über 87 % der Fahrgäste nutzen dieses Angebot, so Backes.

Die seit zwei Jahren steigenden Fahrgastzahlen sind der Beweis dafür , dass durch die Gründung des saarVV die Attraktivität des ÖPNV im Saarland wesentlich gesteigert werden konnte, betont Backes. Die Unternehmen würden künftig gezielte Anstrengungen unternehmen , um die Zahl der Fahrgäste weiter zu steigern. Dazu gehöre u.a. die Einführung eines verbundweit, einheitlichen Kommunikationssystems zur Verbesserung der Anschlusssicherung und der Fahrgastinformation. Außerdem werde der saarVV zum Beginn des nächsten Jahres eine einheitliche Kundenhotline einrichten. Damit soll die Fahrplan- und Tarifinformation verbessert und das Beschwerdemanagement vereinheitlicht werden.

Sorge bereitet den saarländischen ÖPNV-Unternehmen derzeit vor allem die steigenden Kosten für Dieselkraftstoff. So ist der Preis für einen Liter Diesel seit Mitte 2007 um 21 % gestiegen. Hinzu kommen steigende Personalkosten. Trotz gestiegener Einnahmen konnte diese Kostensteigerung nicht kompensiert werden. Damit habe sich der wirtschaftliche Druck auf die Unternehmen weiter erhöht

Wir können diese Kostensteigerungen nicht eins zu eins an unsere Kunden weitergeben, sagt Backes. Denn damit werde die soziale Funktion des ÖPNV in Frage gestellt. Die Sicherung der Mobilität von Personen, die unter sozialen Gesichtspunkten auf den ÖPNV angewiesen sind, gehöre zu den Kernaufgaben des öffentlichen Personennahverkehrs. Ohne eine weitergehende öffentliche finanzielle Förderung könne seine wirtschaftliche und soziale Funktion auf Dauer nicht gewährleistet werden.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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