Nachrichten

Montag, 18. Dezember 2017 · bedeckt  bedeckt bei 1 ℃ · Gefährliche Körperverletzung am St. Johanner MarktEinsatzreiche Sturmnacht – Bericht der Feuerwehr St. Ingbert44 Sportabzeichen bei der DJK Sportgemeinschaft verliehen

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Filmfestival „übermorgen“

Ideengeber für dieses bundesweite Filmfestival ist die Aktion Mensch mit dem Projekt „dieGesellschafter.de – In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?“ – dies ist die zentrale Frage, die eine demokratische Welt im Innersten zusammenhält. Die Filmfestivals der Gesellschafter-Initiative geben die Möglichkeit, die Welt aus ungewöhnlichen Perspektiven neu zu sehen und zu diskutieren.

Die Kinowerkstatt zeigt am Wochenende im Rahmen dieses Festivals drei Filme: Am Donnerstag, den 19. Juni, um20 Uhr und Freitag, den 20. Juni, um 19 Uhr ist der Film „Lip oder die Macht der Phantasie“ (Regie: Christian Rouaud , Frankreich 2007, 118 Min., DF) zu sehen: 1973 beginnt in der französischen Stadt Besançon ein soziales Experiment: Weil die Arbeiter der Uhrenfabrik Lip um ihre Arbeitsplätze fürchten, besetzen sie ihre Fabrik und übernehmen die Uhrenproduktion in Eigenregie. Zwei Jahre lang gelingt es ihnen, die Produktion weiterzuführen, Konzepte selbstbestimmter und gleichberechtigter Arbeit zu erproben und Entlassungen zu verhindern, bis die Fabrik 1975 zerschlagen wird.

Am Freitag, den 20. Juni, um 21.45 Uhr und Sonntag, den 22. Juni, um 20 Uhr läuft „The Wild Blue Yonder“ (Regie: Werner Herzog, Deutschland 2005, 81 Min., OmU), in dem der Filmemacher Werner Herzog die Geschichte zweier hoffnungsloser Begegnungen mit der jeweils anderen Art erzählt. Zwischen verlorenen Aliens, im All treibenden Astronauten und Astrophysikern, die über interplanetarische Super-Highways spekulieren, entdeckt er die gefährdete Schönheit des Planeten Erde: Warum in ferne Galaxien streben, wenn es auf dem eigenen Planeten einiges zu tun gibt?

Am Montag, den 23. Juni, um 20 Uhr: „Menschen, Träume, Taten“ (Regie: Andreas Stiglmayr , Deutschland 2006, 87 Min., DF) – 43 Frauen, 35 Männer und 33 Kinder haben sich den Traum vom selbstbestimmten Leben erfüllt: Seit zehn Jahren leben sie zusammen im Ökodorf »Sieben Linden«. Ihr Gesellschaftsentwurf basiert auf genossenschaftlichem Eigentum, Mitbestimmungsrecht, Gemeinschaftskultur und Selbstversorgung. Ohne die Probleme einer Großkommune auszusparen, zeigt Andreas Stiglmayr, wie Utopie ganz konkret gelebt werden kann.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017