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Donnerstag, 19. Oktober 2017 · wolkig  wolkig bei 13 ℃ · Bunter Nachmittag für SeniorInnen in der OberwürzbachhalleSaarländische Künstler sind bei Künstlermarkt vertretenVon Kelten und Römern – Zeitreise in die regionale Vergangenheit

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Trickbox-Festival 2008

Seit Jahresbeginn haben wieder zahlreiche Kinder- und Jugendgruppen aus dem Saarland die Möglichkeit genutzt, ihren eigenen Trickfilm zu produzieren. Die eingereichten Beiträge werden beim Festival vorgeführt und anschließend bei einer spannenden Preisverleihung prämiert. Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie deren Verwandten und Bekannten sind natürlich alle, die sich für Trickfilme interessieren und vielleicht auch einmal ihren eigenen Zeichen- oder Legetrickfilm produzieren möchten, herzlich eingeladen! Die Veranstaltung findet statt im Kino 8 ½, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken. Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen telefonisch unter 0681-3898812 oder online unter www.mkz.LMSaar.de.

Die Trickbox

Die Trickbox besteht aus einem Tricktisch mit Leuchten und einer digitalen Videokamera. Aus sechs Holzplatten wird die Trickbox anhand eines Stecksystems schnell und einfach zu einer etwa 1,2 m langen, 80 cm hohen und 50 cm tiefen Kiste zusammengebaut. An den Längsseiten ist die Kiste offen, da die Bodenplatte als Tricktisch genutzt wird. In der Mitte der Deckenplatte befindet sich ein Loch. Dort wird die Kamera mit einem Winkel befestigt und auf den Tricktisch gerichtet. Auf beiden Seiten des Kistendeckels sind Lampen angebracht, die den kompletten Arbeitsbereich ausleuchten.

Das besondere an der Trickbox-Kamera ist, dass sie einzelne Bilder, ähnlich wie ein Fotoapparat, aufzeichnet. Die Bewegungen des Filmes werden so nicht mit fortlaufender Kamera, wie bei einem Realfilm, aufgenommen, sondern künstlich durch Einzelbildaufnahmen erzeugt. Nach jeder Bildaufnahme wird die Position der zu animierenden Objekte verändert.

Mit der Trickbox ist nahezu jede Idee umsetzbar. Ob Menschen wie Du und ich, Piraten, ägyptische Pharaonen oder Außerirdische, fliegende Toaster oder sprechende Giraffen – jede Art von Figuren und selbst Gegenstände können erdacht und zum Leben erweckt werden. Indem die Bildhintergründe ausgetauscht werden, kann eine Figur ohne aufwändige Requisiten wie bei einem Realfilm, vom Dschungel in die Antarktis, von der Ritterburg ins Indianerzelt reisen. So entsteht eine eigene Welt auf dem Tricktisch.

Erfinder der Trickbox ist Erling Ericsson, der im Auftrag der schwedischen Behörde für Bildung im Medienbereich einen filmwissenschaftlichen Unterricht für Kinder entwickelte.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017