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Lanz, Deutz & Co in Aktion


Am Sonntag, dem 22. Juni 2008, veranstaltet das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum Bad Sobernheim von 10.00 bis 18.00 Uhr sein großes Trecker- und Schleppertreffen. Ein besser geeigneter Ort dürfte wohl weit und breit schwer zu finden sein, bieten die vier Museumsdörfer mit ihren historischen Gebäuden den tuckernden Veteranen doch eine einmalig stimmige Kulisse.
Erwartet werden Trecker und Schlepper verschiedenster Fabrikate aus der näheren und weiteren Umgebung. Dem Schlepperbesitzer, dessen Gefährt dem Publikum am besten gefällt, winkt eine außergewöhnliche Trophäe.
Damit aber auch interessierte Laien viel Wissenswertes über Lanz, Deutz und Co. erfahren, gibt es eine Schlepperparade durch das Museum, bei der die Fahrzeuge vorgestellt werden. Darüber hinaus veranschaulichen Vorführungen die Einsatzmöglichkeiten der betagten Veteranen.
Ein besonderer Höhepunkt wird sicherlich die Inbetriebnahme des museumseigenen Dampflokomobils der Firma Lanz, Mannheim, sein. Solche fahrbaren Dampfmaschinen läuteten Anfang des 20. Jahrhunderts die

Maschinisierung der Landwirtschaft ein und sind nur äußerst selten erhalten geblieben. Das Rheinland- Pfälzische Freilichtmuseum besitzt eines der letzten funktionsfähigen Exemplare. Verpflegung gibt es stilgerecht aus dem historischen Museums-Kartoffeldämpfer.
Um den Besucherinnen und Besuchern die Entwicklung auf dem Sektor der Schleppertechnik bis in die Gegenwart vor Augen zu führen, sollen auch moderne Traktoren ausgestellt werden. Abgerundet wird das vielfältige Programm für die ganze Familie durch spezielle Angebote für Kinder.
Tatkräftige Unterstützung findet das Trecker- und Schleppertreffen von den Schlepperfreunden um Berthold Nees aus Idar-Oberstein. Da auf dem 35 ha großen Gelände des Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseums reichlich Platz vorhanden ist, können sich interessierte Schlepperbesitzer noch gern unter 06751-3840 oder info@freilichtmuseum-rlp.de anmelden.

Allgemeine Hintergrundinformationen:
Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum zeigt in vier Baugruppen auf besonders anschauliche Weise, wie die Menschen in Rheinland-Pfalz während der letzten vier Jahrhunderte gewohnt, gearbeitet und gelebt haben und wie die Häuser aussahen, in denen sich das Leben abspielte.
Hierfür wurden knapp 40 historische Gebäude vor Ort Holz für Holz und Stein für Stein abgebaut und im Museum originalgetreu wieder aufgebaut und bis ins Detail eingerichtet. Unter anderem laden eine Wassermühle, eine Metzgerei, ein Kramladen, ein Frisörgeschäft, eine Dorfschmiede, eine Schule, ein Rat- und Backhaus sowie Bauern- und Winzerhöfe zu einer kurzweiligen Reise in die Vergangenheit ein. Eine historische Blechspielzeug- und Puppensammlung rundet das vielfältige Angebot ab. In einem malerischen Seitental der Nahe gelegen und von Wald umgeben begeistert das Museum mit Naturlehrpfad, Heilkräutergarten, Museumsweinberg, Schmetterlingserlebnispfad und Lehrbienenstand auch Naturfreunde. Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum verfügt über eine Museumsgaststätte mit Biergarten, einen naturnahen Kinderspielplatz und einen Museumsladen mit Produkten aus der Region.
Mit 35 ha Fläche ist das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum nicht nur das zentrale Freilichtmuseum für ganz Rheinland-Pfalz, sondern auch das größte Freilichtmuseum im Land. Geöffnet ist das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum täglich außer montags von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr (Einlass bis 17.00 Uhr). In den Ferien und an Feiertagen ist das Museum auch montags geöffnet. Nähere Informationen sind im Internet unter www.freilichtmuseum-rlp.de oder telefonisch unter 06751 – 3840 erhältlich.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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