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Förderprogramme nutzen und Geld sparen

Neue Pflastersteine, die Regenwasser über die Fugen in den Boden leiten, sind nicht nur umweltfreundlich, sondern sparen langfristig auch Geld. Baustoffwerk Sehn richtet Beratungs-Hotline für alle St. Ingberter ein.

Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen, Überschwemmungen und Gewittern nehmen immer stärker zu. Besonders städtische Gebiete sind aufgrund des hohen Anteils versiegelter Flächen oft davon betroffen. Daher unterstützen viele Städte und Gemeinden die Umwandlung von versiegelten in versickerungsfähige Flächen mit Förderprogrammen. Auch in St. Ingbert werden Entsiegelung und Regenwasserversickerung seit 1997 von der Stadt bezuschusst. Egal ob Einfahrt oder Terrasse: Wer wasserundurchlässige Beläge durch versicherungsfähige Steine ersetzt, reaktiviert den natürlichen Wasserhaushalt und spart bares Geld. Denn jeder, der auf dem eigenen Grundstück Entsiegelungsmaßnahmen vornimmt, erhält von der Stadt 10 Euro pro Quadratmeter neugestalteter Flächen.

Wichtig bei der Auswahl der neuen Pflastersteine ist, dass sie die bisherige Versickerungsrate um mindestens 30 Prozent erhöhen. „Bei der Neugestaltung von ehemals versiegelten Flächen sollte man besonders darauf achten, Pflastersteine mit Abstandshaltern zu verlegen. Diese gewährleisten, dass bei starken Regenfällen Wasser über die Fugen im Erdreich versickern kann und nicht über Kanalsysteme in Bäche und Flüsse geleitet wird“, erklärt Bernhard Groß, Geschäftsführer der Baustoffwerk Sehn Straßenbauprodukte.

Auch die Kommunen sparen bei der Trennung von Regen- und Abwasser Geld, da die Kanäle so erheblich verkleinert werden können. Zudem nimmt die Überschwemmungsgefahr weiter ab. Aber nicht nur die Flächen-Entsiegelung wird von der Stadt gefördert – auch für Versickerungsmaßnahmen, wie zum Beispiel Rasenflächenversickerung oder Versickerungsmulden, werden Zuschüsse gewährt. Hier gibt es 2 Euro pro Quadratmeter zu entwässernder Fläche. Das Förderprogramm gilt zusätzlich für Regenwassernutzung und Dachbegrünung.

Für alle St. Ingberter, die sich über ökologisch sinnvolle Pflastersysteme informieren wollen, bietet das Baustoffwerk Sehn während den Öffnungszeiten (Mo-Do: 7.30-17.00 Uhr, Fr: 7.30-16.00 Uhr, Sa: 9.00-12.00 Uhr) eine kostenlose Beratung an. Tel.: 06894 / 3873-160.

Über das Baustoffwerk Sehn

Das Baustoffwerk Sehn aus St. Ingbert gliedert sich in die drei selbständigen Geschäftsbereiche Kanalbauprodukte, Fertiggaragen und Straßenbauprodukte. Mit Kundennähe und kreativen Marketingmaßnahmen wie der Ausschreibung von Wettbewerben reagiert das Unternehmen auf die Herausforderungen des Baugewerbes und beschreitet dabei neue und außergewöhnliche Wege.

Die Baustoffwerk Sehn Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche des Saarlandes aktiv und bedarfsgerecht zu unterstützen. Als alteingesessenes und mit der Region verbundenes Unternehmen stellt sich das Baustoffwerk Sehn seiner gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung. Neben der Hilfe in akuten Notlagen sollen die Stiftungsgelder auch dazu beitragen, dass sich die Situation der Kinder und Jugendlichen langfristig verbessert.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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