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Der wilde Schlag meines Herzens

„Der wilde Schlag meines Herzens“ von Jacques Audiard ist in Paris mit acht Auszeichnungen als Sieger aus dem Rennen um den César hervorgegangen. Der Film erhielt den César unter anderem für den besten französischen Film, die beste Regie und den besten Nebendarsteller.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Jacques Audiard, der momentan wohl zu den begabtesten französischen Regisseuren gezählt werden darf, legt mit Der wilde Schlag meines Herzens (De battre mon coeur s’est arrêté, 2005) ein kleines Meisterwerk vor. Als Remake des amerikanischen Finger – Zärtlich und brutal (Fingers, 1977) von James Toback schafft es der Film, seine Vorlage an Kohärenz und Geschicklichkeit zu überbieten.
Tom kommt aus einer kaputten Famile: Sein Vater verdiente seinen Lebensunterhalt mit zwielichtigen Geschäften, und so ist auch der Sohn nicht besser. Doch er will anders werden als sein Vater und sieht seinen Weg aus der Illegalität in der Musik. Tom nimmt Klavierunterreicht bei einer Chinesin, mit der er wegen mangelnder Fremdsprachenkenntnisse kein Wort reden kann. Doch als er sich an die Freundin seines besten Freundes heran machen will, holt seine Vergangenheit ihn ein.

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