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Alte Betrugsmasche neu aufgelegt

In einem 2. Mahnschreiben forderte die Mahnabteilung des Labors „Dr. Engelhardt genetic research“ mit energischen und einschüchternden Worten zur sofortigen Zahlung von mehreren hundert Euro auf, ansonsten ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet wird.

Die offiziell wirkenden Schreiben waren an die Ehemänner der Anzeigerinnen gerichtet, die angeblich im Jahr 2007 bei dem Labor eine DNA-Analyse in Auftrag gegeben hätten.

Ungewöhnlich in allen Fällen, daß die angeblichen Auftraggeber der Untersuchung bereits im Mai 2008 verstorben sind und die Todesanzeigen in der Presse veröffentlicht waren.

Vorbildlich jedoch die Reaktion der hinterbliebenen Ehefrauen, die nicht klein beigaben, sondern nach Eingang der Mahnschreiben prüften, ob ihre Männer tatsächlich eine DNA-Untersuchung in Auftrag gegeben hatten.

Dies war jedoch in keinem Fall so, so daß auch die vehement geforderten Beträge nicht gezahlt wurden.

Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem angeblichen „Dr. Engelhardt“ aufgenommen und geht davon aus, daß ein bislang unbekannter Betrüger ältere Hinterbliebene einzuschüchtern und zur Zahlung zu zwingen versucht.

Die Bevölkerung wird generell vor einer ungeprüften Zahlung auf Grund ähnlicher Schreiben gewarnt.

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