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Donnerstag, 19. Oktober 2017 · wolkig  wolkig bei 13 ℃ · Bunter Nachmittag für SeniorInnen in der OberwürzbachhalleSaarländische Künstler sind bei Künstlermarkt vertretenVon Kelten und Römern – Zeitreise in die regionale Vergangenheit

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Freiluft-Kino zum Seufzen schön

Überall werden neue Kinopaläste gebaut. Nicht so in St. Ingbert. Dort bringt man das Filmerlebnis lieber in die grüne Natur und stellt die Leinwand in der romantischen Gustav-Clauss-Anlage auf. Unter dem „Dach“ des SR1-Kino-Sommers 2008 heißt es am 8. und 9. August jeweils ab 21.30 Uhr für alle Filmbegeisterten mitfiebern, mitleiden oder mitlachen. Der Eintritt zu den Vorführungen ist frei!

Auf der Grünfläche neben dem Spielplatz stehen etwa 300 Plätze zur Verfügung. Aber auf der grünen Wiese ist auch Platz für selbstmitgebrachte Kissen und Decken. Der technische Aufwand ist beachtlich, die aufblasbare Leinwand ist zehn mal fünf Meter groß. Eine leistungsstarke Beschallungsanlage sorgt für einwandfreien guten Ton. Auch für die leiblichen Genüsse ist bestens gesorgt.

Am Freitag, 8. August, geht ein filmisches Schmankerl für Kinder und Junggebliebene über die Leinwand. Der Zeichentrickfilm „Die drei Räuber“ (FSK: Ohne Altersbeschränkung, Dauer: 79 Minuten) kam in Deutschland 2007 in die Kinos und handelt von der kleinen Tiffany, die mutterseelenallein durch einen dunklen Wald fährt. Die Kutsche soll sie in das Kinderhaus ihrer bösen Tante bringen, wo sie fortan leben muss. Da überfallen sie drei schwarz-gewandete Räuber mit vorgehaltenen Waffen. Die schrecklichen Herren des Waldes wollen sie ausrauben. Die furchtlose Tiffany hingegen ist entzückt, denn so kann sie der ungeliebten Tante entkommen. Trickreich gelingt es ihr, sich von den gar nicht so Furcht erregenden Gestalten entführen zu lassen. Von nun an bringt sie deren Räuberleben gehörig durcheinander.

Tomi Ungerers Kinderbuchklassiker bietet in der Zeichentrickversion ein augenzwinkerndes Kinderabenteuer um Schatzkammern, Tortenschlachten und Kinderhausrevolten. Mit Charme, Fantasie und Poesie wird Stil und Botschaft des genialen Illustrators animiert.

Am Samstag, den 9. August gibt es ein Film fürs Herz und für die Lachmuskeln. Die Komödie „Mitten ins Herz – Ein Song für Dich“ aus dem Jahr 2006 (FSK: Ohne Altersbeschränkung, Dauer: 104 Minuten) beschreibt den gescheiterten 80er-Jahre-Popstar Alex Fletcher (Hugh Grant), welcher sich mit Auftritten auf Kirmesplätzen herum quält. Da erhält er unerwartet die Chance auf ein Comeback: Die angesagte Pop-Prinzessin Cora Corman (Haley Bennett) bittet ihn, für sie beide ein Duett zu schreiben. Leider ist Alex völlig aus der Übung und hat noch nie komponiert. Es hilft nichts, ein Hit muss her. Gut, dass seine kauzige Pflanzenpflegerin Sophie Fisher (Drew Barrymore) eine lyrische Ader hat. Nur will die Beziehungsgeschädigte nichts von Männern wissen.

Das erfrischend romantische Gipfeltreffen zwischen Barrymore und Grant sollte die Herzen höher schlagen lassen, wenn sich Marc Lawrence („Ein Chef zum Verlieben“) wieder auf Hitkurs begibt, getreu dem Motto: Liebe geht durch die Ohren.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017