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SPD: Astrid Klug berichtete über Biologische Vielfalt

150 Arten würden täglich aussterben, aber was geht das uns an? Arten gibt es doch viele Millionen und Arten entstehen schließlich auch wieder neu, so war das doch in der Evolution immer, denkt man. Aber was zu denken geben sollte, ist das Tempo, mit dem das Artensterben abläuft: in einigen Jahrzehnten werden ca. 30 % der Tier- und Pflanzenarten nicht mehr da sein, im gleichen Maße werden sich keine neuen Arten gebildet haben. Bedenkt man, dass mehr als die Hälfte alle Medikamente pflanzlichen Ursprungs sind, dann wird klar, dass sich dies negativ auf die medizinische Versorgung der Menschheit auswirken kann, zumal die Erdbevölkerung um immer mehr Milliarden ansteigt. Pflanzenschutz ist also Menschenschutz. Die Natur stellt uns kostenlos etwas zur Verfügung, was wir zerstören, besonders durch die Abholzung von Wäldern. Damit schädigen wird uns langfristig wirtschaftlich selbst. Nur die biologische Vielfalt kann unsere Lebensqualität verbessern. Besonders die Entwicklungsländer sind noch im Besitz der biologischen Vielfalt. Die Industriestaaten müssen diesen Ländern bei deren Entwicklung helfen, so dass die nicht die gleichen Fehler wie die Industriestaaten machen, gleichzeitig aber auch mehr materiellen Wohlstand erreichen. Die Staatsekretärin Astrid Klug wird diesen Weg in Deutschland mitgestalten.

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