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Kinowerkstatt – Programm 29. Aug. – 1. Sept.

Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt am Samstag, den 30. August, um 21 Uhr, sowie am Montag, den 1. September, um 20 Uhr, den Film „4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage“( Rumänien 2007) von Cristian Mungiu mit Anamaria Amrinca, Laura Vasiliu, Vlad Ivanov. „4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage“ hat 2007 die Goldene Palme in Cannes und den Europäischen Filmpreis gewonnen.
Der beste Film der 60. Festspiele von Cannes wurde gleich am ersten Festivaltag gezeigt, und die Mehrzahl der Zuschauer war sich sehr wohl bewusst, dass sie hier etwas ganz Besonders gesehen hatte. „4 Luni, 3 Saptamini si 2 Zile (4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage)“ erzählt vom Alltag in Bukarest im Jahr 1987 und damit auch vom Lebenskampf in einem System, dessen Untergang bevorsteht. Trotz des extrem kleinen Budgets ist Regisseur Cristian Mungiu ein sehr großer Film gelungen. Die Studentinnen Otilia und Gabita teilen ein Zimmer im Wohnheim einer kleinen Stadt in Rumänien. Das kommunistische Regime unter Ceausescu liegt in den letzten Zügen. Der Alltag ist für die Menschen täglich eine neue Herausforderung, schon das Anmieten eines Zimmers in einem Hotel ein schwieriges Unterfangen.
In einem Hotelzimmer erwarten die beiden Freundinnen einen gewissen Mr. Bebe. Gabita ist schwanger -der Filmtitel gibt an wie lange sie schon schwanger ist – Abtreibung in Rumänien illegal – und die jungen Frauen, die keine Ahnung haben, was in einer solchen Situation zu tun ist, schlittern in ein Fiasko.

mehr unter http://www.kinowerkstatt.de/index.php?p=archiv&id=29
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Am Sonntag, den 31. August, um 20 Uhr ist noch einmal Mike Leigh’s Film „Lügen und Geheimnisse“ (GB/F 1996) mit Brenda Blethyn, Marianne Jean-Baptiste, Timothy Spall, Phyllis Logan, Claire Rushbrook u. a. zu sehen. Eigentlich passiert nichts Aufsehenerregendes in Mike Leighs Filmen („Hohe Erwartungen”, 1988; „Das Leben ist süß”, 1990; „Nackt”, 1994; „Topsy-Turvy”, 1999; „All or Nothing”, 2002; „Vera Drake“ 2004; „Happy-Go-Lucky“ 2008): Alltägliches vermischt sich mit eigenen Erfahrungen und Erinnerungen, fast leise erzählt Leigh seine Geschichten. Hier ist es die bewegende Geschichte einer jungen Frau, die sich nach dem Tod ihrer Adoptiveltern auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter macht. Überrascht findet sie heraus, dass ihre Mutter Cynthia eine Weiße ist, die mit ihrer Tochter Roxanne in recht einfachen Verhältnissen lebt. Nach schwierigem Anlauf entwickelt sich zwischen den beiden eine echte Mutter-Tochter-Beziehung. Doch wie soll Cynthia ihrer Familie klar machen, dass sie eine schwarze Tochter hat?
Die internationale Aufmerksamkeit, die „Lügen und Geheimnisse“ erlangte, dokumentiert sich eindrucksvoll anhand der zahlreichen Ehrungen, die ihm zuteil wurden. Dazu zählen eine Goldene Palme 1996 in Cannes, sowie fünf Oscar-Nominierungen in den Kategorien bester Film, beste Regie, bestes Drehbuch, beste Hauptdarstellerin (Brenda Blethyn) und beste Nebendarstellerin (Marianne Jean-Babtiste). Als beste Schauspielerin nahm Brenda Blethyn überdies einen Golden Globe und den Jury-Preis des Filmfestivals von Cannes entgegen.

mehr unter: http://www.kinowerkstatt.de/index.php?p=archiv&id=5

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