Nachrichten

Dienstag, 12. Dezember 2017 · leicht bewölkt  leicht bewölkt bei 2 ℃ · 50 Jahre galerie m beck HomburgWintervorbereitung der Regionalliga-MannschaftVeränderungen im Regionalliga-Kader der SV Elversberg

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Günter Navky Vortrag und Lesung „Aspekte des Nationalsozialismus in Gedichten „

Er hat über das Thema längere Zeit wissenschaftlich gearbeitet und darüber seine Dissertation geschrieben. Die Arbeit ist in der Reihe „Saarbrücker Beiträge zur Literaturwissenschaft“, die von Anke-Marie Lohmeier, Karl Richter und Gerhard Sauder herausgegeben wird, erschienen. Der Autor verweist darauf, dass 1980, insbesondere um die Filmsendung „Holocaust“ herum, wieder stärker ein öffentliches Nachdenken über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen einsetzte, während zuvor individuelles und kollektives Schweigen dominierten.

Darüber hinaus trägt der Autor auch Gedichte aus dem eigenen lyrischen Schaffen vor. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an den Gedichtzyklus „In einem Café fällt die Zeit in Haar“ (1996) oder den Gedichtband „Übersiedeln“ (1984). Davor war Günter Navky schon durch seine Erzählungen „Das Zimmer“ (1981) und „Der Landläufer“ (1984) bekannt geworden.

Günter Navky ist 1956 in Quierschied geboren. Er erlangte 1982 die Fachhochschulreife über das Telekolleg II und war mehr als ein Jahrzehnt freier Mitarbeiter beim Saarländischen Rundfunk. Nach Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife 1989 studierte Günter Navky Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Er war Mitarbeiter am Germanistischen Institut in Saarbrücken und freier Mitarbeiter bei der Saarbrücker Zeitung. 2003 schloss er seine Promotion ab. Günter Navky arbeitete als Dozent an der Volkshochschule in Saarbrücken und ist freier Mitarbeiter der „Rheinpfalz“ in Ludwigshafen. Heute ist er Lehrbeauftragter an der Universität des Saarlandes. Der Autor lebt in Saarbrücken und Quierschied.

Das St. Ingberter Literaturforum (ILF) und die Stadtbücherei St. Ingbert laden zu dieser Lesung herzlich ein.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017