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Sonntag, 20. August 2017 · sonnig  sonnig bei 14 ℃ · Dorffest mit KirmesÜ30-Party im Eventhaus St. IngbertHasseler Dorffest 2017

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Glückwunsch vom Landrat

Landrat Clemens Lindemann war sichtlich stolz, als er die Ergebnisse vom Kreisentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ hörte: „Einöd hat den ersten Platz wirklich verdient. Die Mühen der vergangenen Jahre haben sich ausgezahlt.“
Auch für Höchen freute sich der Chef der Kreisverwaltung: „Der zweite Platz im Kreis ist eine echte Anerkennung für engagiertes Handeln. Gratulation nach Höchen.“
Jetzt heißt es für die Einöder, sich fit zu machen für den Landeswettbewerb. Und auch hier ist Landrat Clemens Lindemann überzeugt, dass sich der Kandidat aus dem Saarpfalz-Kreis wacker schlagen wird.
Vier Tage lange bereiste die Jury den Saarpfalz-Kreis und begutachtete insgesamt 18 Dörfer, die sich für den Wettbewerb gemeldet hatten. Und nach einer langen Jurysitzung stand dann fest: Einöd ist auf Platz eins. Die Jurybegründung lautet: „Für den Durchreisenden und flüchtigen Betrachter ist Einöd durch seine beiden Ortsdurch-fahrten L 423 und L 110 geprägt. Wer diese Strassen verlässt, wird rechts und links ein typisches Dorf mit entsprechender Bausubstanz und einer sehr lebendigen Dorfgemeinschaft entdecken. Diese Dorfgemeinschaft ist geprägt durch eine starke Bindung an den Heimatort.
Der Wille trotz misslicher Verkehrssituation ein reges dörfliches Leben aufrechtzuerhalten und die unermüdlichen Bestrebungen aller Beteiligten Lösungen für die Verkehrssituation zu finden hat die Kommission beeindruckt.
Mit Hilfe und Mitarbeit des Ortsrates, der Bevölkerung, der Stadtverwaltung und der beteiligten Interessenträgern sind Konzepte zur Verkehrsberuhigung, zur Förderung des Wander- und Radtourismus, zur Einrichtung eines Bahnhaltepunktes erarbeitet und vorangetrieben worden.
In Einöd wurden seit dem letzten Kreiswettbewerb sehr viele Dinge in überwiegender Eigenregie und Eigenleistung umgesetzt, z.B.: die Gestaltung des Dorfplatzes, die Um- und Neugestaltung der Anlage rund ums Feuerwehrhaus, die Anlage des Bolzplatzes und die Umgestaltung des Kirchenvorplatzes.
Die sozialen und kulturellen Aktivitäten sind vielgestaltig und sehr lebendig. Dies wurde durch die Vertreter der Vereine, durch Schautafeln zu den Vereinen und Projekten und durch die rege Anteilnahme vieler Bürger demonstriert. Das Vereinsleben in Einöd ist sehr rege, die Vereine bringen sich auch in das Dorfgeschehen ein.
Die Baugestaltung und Bauentwicklung in Einöd belegen auf der einen Seite einen sorgfältigen Umgang der öffentlichen Seite mit alter Bausubstanz, auf der anderen Seite eine rege Bautätigkeit mit teils sehr modernen Neubauten in den Neubaugebieten. Alte Bausubstanz im privaten Bereich ist vorhanden, hier muss jedoch einiges instand gesetzt werden.
Private wie öffentliche Flächen in Einöd sind ansprechend gestaltet. Im öffentlichen Bereich werden überwiegend standortgerechte Pflanzen verwendet, im privaten Bereich ist das ganze Spektrum an Gartenpflanzen zu finden. Viele Nutz- und Ziergärten unterstreichen den dörflichen Charakter Einöds.
Trotz seiner Größe von fast 2.900 Einwohnern sind die Einwohner Einöds für viele Projekte sowie für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu begeistern und zur tatkräftigen Mithilfe zu aktivieren.“
Als zweiter Kreissieger des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ folgt ganz knapp Höchen.
Die Mitglieder der Jury sind Sonja Redel (SPD-Kreistagsfraktion), Albert Welsch / Roland Engel (CDU-Kreistagsfraktion), Elke Bernd (Landfrauen), Stefanie Klingler (Biosphären Zweckverband), Siegfried Schmidt (Gartenbauvereine), Bernhard Lehnert (Grüne Verbände), Wolfgang Henn (Saarpfalz-Touristik), Dr. Bernhard Becker (Kreisverwaltung), Norbert Lamberty (Kreisverwaltung) und Harry Lavall (Kreisverwaltung).

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