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Kinowerkstatt – Programm vom 12. – 15. Sept.

HAPPY-GO-LUCKY
Machen Sie es wie Poppy: Skepsis und Zynismus beiseite, Poppy ist lustig. Poppy ist fröhlich. Poppy ist die Heldin des neuen Films von Mike Leigh, „Happy-Go-Lucky“, auch an diesem Wochenende, Freitag, den 12. September und am Sonntag, den 14. September, um 20 Uhr in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zu sehen. Pauline, von allen nur Poppy genannt, arbeitet als Grundschullehrerin im Norden Londons und ist das, was man eine wahre Frohnatur nennt: stets gut gelaunt, offenherzig, hilfsbereit und ihren Mitmenschen gegenüber unvoreingenommen. Kurzum: Poppy muss man einfach gern haben. Mit der großen Liebe hat es allerdings noch nicht so richtig geklappt – ist aber auch halb so wild. Schließlich hat Poppy ja ihre Mitbewohnerin Zoe, ihre Schwester Suzy und noch einen ganzen Haufen bester Freundinnen, mit denen sie um die Häuser ziehen kann. Poppys unbeschwerte Art löst in ihrer oft etwas missgelaunten Umwelt allerdings auch Befremden und Erstaunen aus. Manche halten sie für ein wenig schlicht, einige sogar für verrückt. Auf jeden Fall aber führt Poppys Dauerflirt mit dem Leben am laufenden Band zu den absurdesten Situationen, deren Komik nicht selten in anarchischer Auflösung gipfelt.

NACKT
Johnny dagegen ist genau das Gegenteil von Poppy, er ist mürrisch, gewalttätig, zynisch, ein auf verstörende Weise verbitterter Mann mit einer aufrichtig negativen Weltsicht. Johnny ist der Held in Mike Leighs Film „Nackt“ (Naked, Großbritannien 1993) – mit David Thewlis (übrigens der Fahrlehrer in „Happy-Go-Lucky“), Lesley Sharp, Katrin Cartlidge, Greg Cruttwell, Claire Skinner, Peter Wight, Ewen Bremner, ebenfalls an diesem Wochende in der Kinowerkstatt, am Freitag, den 12. September um 21 Uhr, am Samstag, den 13. September, um 21 Uhr, sowie am Montag, den 15. September, um 20 Uhr zu sehen.
Der arbeitslose Johnny hat in Manchester eine Frau vergewaltigt und flüchtet nach London, wo er sich in der Wohngemeinschaft seiner Ex-Freundin Louise einquartiert. Der sarkastische Gassenphilosoph macht aus jedem Wortwechsel ein Wortspiel und bändelt mit Louises Mitbewohnerin Sophie an. Doch als sich die ständig im Hasch-Rausch schwebende Gammlerin in ihn verliebt, flieht er vor ihr und zieht durch die Stadt, trifft den Nachtwächter Brian , lernt die schüchterne Serviererin eines Cafés kennen. Sie scheint ihn zu mögen und nimmt ihn mit nach Hause. Doch diese Begegnung ist noch lange nicht die letzte auf Johnnys kurioser Odyssee.
Mit schillerndem Wortwitz und rabenschwarzen Pointen zeichnet Regisseur Mike Leigh in seinem Film ein ebenso düsteres wie boshaft-witziges Sittenbild der Post-Thatcher-Ära. Für seine eindringliche Darstellung wurde David Thewlis („The Big Lebowski“, „Sieben Jahre in Tibet“) auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes 1993 als bester Darsteller ausgezeichnet. Mike Leigh selbst erhielt den Preis für die beste Regie.
Mit „Nackt“ beschließt die Kinowerkstatt vorläufig die kleine Reihe mit Filmen des britischen Regisseurs Mike Leigh.

DER SOHN VON RAMBOW
Im Familienkino am Samstag, den 13. September, um 16 Uhr läuft ein brandaktueller Film: Gerade erst gestartet ist „Der Sohn von Rambow“ (Großbritannien 2007) von Garth Jennings, Bill Milner, Will Poulter, Jules Sitruk, Jessica Stevenson, Neil Dudgeon, Anna Wing, Ed Westwick, Adam Godley, Adam Buxton – (FSK: ab 6 – Länge: 95 min.) Ein langer, heißer englischer Sommer in den frühen 80ern und zwei grundverschiedene Jungs, die zu Freunden werden. Der elfjährige Will (Bill Milner), streng gläubig erzogen, wächst in einer Welt auf, in der Filme und Musik verboten sind. Eines Tages tritt der Schulrabauke Lee Carter (Will Poulter) in sein Leben und verändert mit einer Raubkopie von „Rambo“ für immer alles. Mit einer Videokamera und Will in der Hauptrolle drehen sie ihre ganz eigene Fassung des Films. Mit wilden Stunts und grenzenloser Fantasie, bedacht darauf, dass ihnen Lehrer und Eltern nicht auf die Schliche kommen, geben sie alles, um am nationalen Filmwettbewerb teilzunehmen. ..

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St. Ingberter Anzeiger ·
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