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Kinowerkstatt-Programm vom 26.-29. September

„Das Beste kommt zum Schluss“
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, bietet am Freitag, den 26. September, um 19 Uhr, gemeinsam mit dem ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Saarpfalz eine Abendveranstaltung zu dem Thema: „Den letzten Lebensweg gestalten“.
Nach einer kurzen Vorstellung des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes darf man sich, trotz des ernsten Hintergrundes auf einen unterhaltsamen und anregenden Filmabend freuen: Gezeigt wird „Das Beste kommt zum Schluss“ – ein Rob Rainer Film: Man lebt nur einmal. Und ein stilvoller Abgang gehört dazu! Das beschließen zwei Patienten auf der Krebsstation, als sie die unerbittliche Diagnose hören: Ein jähzorniger Milliardär (Jack Nickolson) und ein gebildeter Automechaniker (Morgan Freeman) stellen eine „Löffel-Liste“ zusammen – mit all den Dingen, die sie noch tun wollen, bevor sie den Löffel abgeben. Und dann stürzen sie sich auf einer Reise rund um die Welt in das Abenteuer ihres Lebens.
Ziel des Abends ist es, über die lockere Herangehensweise an das Thema Sterben, zum Nachdenken anzuregen. Zum Nachdenken darüber, welchen Einfluss man selbst auf die Gestaltung des eigenen Abschiedes ausüben möchte und kann. Die Mitarbeiterinnen des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes Saarpfalz werden Ihnen auf Wunsch im Anschluss des Filmes noch für Fragen zur Verfügung stehen. Eintritt: 5.- Euro

„Die Welle“ – als Film
Die Kinowerkstatt zeigt am Sonntag, den 28. September, und Montag, den 29. September, jeweils um 20 Uhr den Film „Die Welle“ (Deutschland 2008), Regie: Dennis Gansel mit Jürgen Vogel, Frederick Lau, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul, Elyas M’Barek, Cristina Do Rego, Jacob Matschenz, Ferdinand Schmidt-Modrow (FSK: ab 12 – Länge: 100 min.)
Deutschland. Heute. Der Gymnasiallehrer Rainer Wenger (Jürgen Vogel) startet während einer Projektwoche zum Thema „Staatsformen“ einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur begreifbar zu machen. Ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen. Was zunächst harmlos mit Begriffen wie Disziplin und Gemeinschaft beginnt, entwickelt sich binnen weniger Tage zu einer richtigen Bewegung. Der Name: „Die Welle“.
Bereits am dritten Tag beginnen die Schüler, Andersdenkende auszuschließen und zu drangsalieren. Als die Situation bei einem Wasserballturnier schließlich eskaliert, beschließt der Lehrer, das Experiment abzubrechen. Zu spät. „Die Welle“ ist längst außer Kontrolle geraten …
Morton Rhues „Die Welle“ ist seit über 20 Jahren der Jugendbuch- und Schullektürenklassiker und hat Generationen von Jugendlichen geprägt. In unzähligen Unterrichtsstunden ging es immer wieder um die Frage: Ist Faschismus heute, in unserer so aufgeklärten Zeit, wieder möglich? Wie entsteht Faschismus? Und vor allem: Welche Rolle hätte ich in diesem Experiment eingenommen? „Die Welle“ ist ein Roman, aber keinesfalls pure Fiktion: Der Geschichtslehrer Ron Jones unternahm das Experiment 1967 an der Cubberley Highschool im kalifornischen Palo Alto. Regisseur Dennis Gansel, u.a. Grimme-Preisträger („Das Phantom“) und Gewinner des Bayerischen Filmpreises („Napola – Elite für den Führer“), gelingt es, eine wahre Begebenheit modern und authentisch zu erzählen. Unterstützung erhielt er dabei von dem Initiator des Experiments, Ron Jones. Aufgrund seiner Protokolle, übrigens das Einzige, das der US-Lehrer jemals selbst zu diesem Thema veröffentlicht hat, entstand das Drehbuch.

Die wilden Hühner und die Liebe.
Im Familienkino der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, läuft am Sonntag, den 28. September, um 20 Uhr „Die wilden Hühner und die Liebe“ (Deutschland, 2007 Regie: Vivian Naefe) nach der Vorlage von Cornelia Funke mit Michelle von Treuberg, Paula Riemann, Jette Hering, Lucie Hollmann, Zsá Zsá Inci Bürkle, Jeremy Mockridge, Svea Bein, Veronica Ferres, Thomas Kretschmann, Oliver Stokowski, Jessica Schwarz (Länge: 108 Minuten)
Sprotte (Michelle von Treuberg) ist ein Oberhuhn. Was alle normalen weiblichen Wesen als Beschimpfung empfinden würden, ist bei ihr eine Ehre. Sie leitet eine Girliegang, die sich wilde Hühner nennt – benannt nach den Stallbewohnern, die neben dem Wohnwagen wohnen, wo sich die Chick-Clique jeweils trifft. Als Anführerin einer Gruppe von Mädchen, die beginnen, ihre Bikinis mit Inhalt zu füllen, erlebt sie so einiges, was Dr. Sommer jeweils auch zu lesen bekommt. Kleinigkeiten wie der bevorstehende Englischtest und die Party bei den Jungs im Baumhaus, die dummerweise Ende Woche terminlich kollidieren. Aber auch grössere Problembrocken, die einem das Leben so stellt, wie ein leiblicher Vater, der nach jahrelanger Abwesenheit wieder auf der Matte steht, oder die Frage, ob Lesben auch bei der Hühner-Bande mitmachen dürfen.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017