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Julis Saar: Bergbau nach erneuten Erschütterungen sofort beenden!

Anlässlich der heutigen erneuten Erschütterungen im Raum Hülzweiler der bergbaupolitische Sprecher der Julis Saar, Dominik Reiter:
„Jetzt ist das eingetreten, was RAG und Landesregierung lange Zeit abgestritten haben. Die Erschütterungen im Bergbaugebiet gehen weiter. Bei einer Stärke von 2,5 auf der Richterskala und einer Schwinggeschwindigkeit von 6,6 mm/s müssen sich die dafür Verantwortlichen ernsthaft überlegen, ob ihre Entscheidung von vergangener Woche, das Flöz Wahlschied West wieder zu genehmigen, wirklich richtig war.
Seit Anfang April wurde im Streb 20.4 Ost wieder abgebaut und nun können sich RAG und Landesregierung vergewissern, wie sehr der Abbau „ohne Gefahr für Leib und Leben“ verläuft, nämlich gar nicht! Was beide Institutionen lange Zeit abgestritten haben, ist jetzt leider wieder eingetreten. Und sollte das Flöz Wahlschied West weiterhin genehmigt bleiben, sei es mit Auflagen oder ohne, so sind weitere derartige, wenn nicht sogar schwerere Erschütterungen beileibe nicht ausgeschlossen! Doch womöglich werden sich die Entscheidungsträger erst dann wieder ernsthafte Gedanken darüber machen, wenn wieder mal etwas Schwereres wie am 23. Februar 2008 geschehen ist. Doch so lange dürfen wir im Sinne der Bergbaubetroffenen nicht warten!
Daher fordern wir hiermit wieder die Landesregierung ausdrücklich auf, den Bergbau im Saarland sofort und endgültig zu beenden, d.h. auch die Genehmigung für das Flöz Wahlschied West zurückzuziehen!

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