Nachrichten

Samstag, 16. Dezember 2017 · bedeckt  bedeckt bei 1 ℃ · X-Mas Special: Night of the DJs im EventhausThemenabend in der Kinowerkstatt: Peter HandkeSt. Ingberter Jazzfestival 2018 – Early-Bird-Tickets!

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

450 Elsbeerbäume in Gersheim und Reinheim gepflanzt


Richtig rund ging es am Wochenende im Bannholz bei Reinheim. Bereits auf dem Weg zu der Lokalität konnte man den Chor der Stimmen von über 200 Kindern hören, die sich voller Vorfreude am Ort des Geschehens eingefunden hatten. Spohns Haus, die Gemeinde Gersheim und zahlreiche weitere Kooperanten hatten Schulen und Kindergärten aufgerufen, sich an einer Pflanzaktion mit Elsbeerbäumen zu beteiligen. Und so wanderten dann bei recht gutem Wetter Schülerinnen und Schüler aus Gersheimer Schuleinrichtungen und von Haus Sonne sowie Kinder aus dem Peppenkumer Kindergarten ins Bannholz, um 400 Setzlinge der „Schönen Else“, wie der Elsbeerbaum im Volksmund auch genannt wird, in den Waldboden zu pflanzen. Gersheims Bürgermeister Alexander Rubeck hatte die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen und ließ es sich nicht nehmen, die Kinder zu begrüßen und mit ihnen gemeinsam zur Tat zu schreiten. Federführend bei der Aktion war der Öko-Pädagoge Winfried Lappel von Spohns Haus; er leitete gemeinsam mit seinen Förster-Kollegen die Kleinen bei der Grab-Arbeit an. Mit viel Engagement wurden die Spaten geschwungen, und nach zwei Stunden waren alle Wurzelballen in der Erde. Als Belohnung gab es einen kräftigen Imbiss für die Kinder, der von den einheimischen Unternehmen Bäckerei Mischo und Getränke Welsch gesponsert wurde. Einen Tag später versammelten sich etliche Bürgerinnen und Bürger der Gemeine Gersheim bei der Pfarrer-Lindemann-Hütte, um den zweiten Teil der Pflanzaktion durchzuführen. Der Weg zur Hütte sollte auf beiden Seiten mit insgesamt 50 Elsbeerbäumen bepflanzt werden, so dass im Laufe der Jahre eine Allee entstehen wird. Bürgermeister Rubeck begrüßte gemeinsam mit der Gersheimer Ortsvorsteherin Frau Oberringer die Gäste und freute sich, dass alle Elsbeersetzlinge von freiwilligen „Baumpaten“ finanziert werden konnten. Rubeck lobte ausdrücklich diesen Gemeinsinn der einheimischen Bürgerinnen und Bürger. Winfried Lappel dankte als Projektleiter allen Helfern und Kooperanten, die sich an der aufwendigen Aktion beteiligt hatten. Sein besonderes Lob galt Katarzyna Holowacz-Wozniak aus Spohns Haus, die die Gesamtorganisation zu verantworten hatte. Dann schwangen die Baumpaten ihren Spaten und brachten die jungen Elsbeerbäume in die Erde ein. Nach getaner Arbeit, die bei dem schweren Lehmboden manch einem die Schweißperlen auf die Stirn trieb, gab es eine zünftige Stärkung vom Grill und aus der Flasche, die von den örtlichen Unternehmen Metzgerei Werth und Backwaren Mischo kostenlos bereit gestellt wurde.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017