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Anmeldung der Schulneulinge an der Albert-Weisgerber-Schule im Rahmen der Sprachfördermaßnahme „Früh Deutsch lernen“

Die Grundschule Albert-Weisgerber-Schule nimmt ab dem Schuljahr 2009/10 ebenfalls an dem Sprachförderprogramm „Früh Deutsch lernen“ teil, das bereits seit dem Schuljahr 2008/09 an der Grundschule Rischbachschule läuft.
Diese Maßnahme zielt darauf ab, allen Kindern, die Probleme mit der deutschen Sprache haben, insbesondere Kindern, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, früher und intensiver als bisher die für eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht erforderlichen Deutschkenntnisse zu vermitteln.
Die Kinder besuchen im letzten Halbjahr vor der Einschulung auf freiwilliger Grundlage kostenlose Förderkurse (sog. Vorkurse). Dort erhalten sie im Umfang von zehn Schulstunden pro Woche eine intensive altersorientierte Förderung in Deutsch.
Aus diesem Grunde muss die Anmeldung der Schulneulinge vorgezogen werden. Die Albert-Weisgerber-Schule veranstaltet am 27. Oktober 2008 einen Informationsabend für die Eltern der Schulneulinge, die eigentliche Anmeldung der Schulneulinge findet am 7. November 2008 statt. Die Einladungen für die Informationsveranstaltung werden in den nächsten Tagen schriftlich an alle Eltern versandt.
Vor den Sommerferien wird erneut eine Sprachstandsfeststellung durchgeführt. Zeigt sich hierbei, dass das Kind inzwischen ausreichende Deutschkenntnisse erworben hat, wird es regulär in die Grundschule eingeschult.
Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse, die von dem Angebot der freiwilligen Vorkurse keinen Gebrauch gemacht haben oder die an diesen Kursen nach dem Ergebnis der zweiten Sprachstandsfeststellung nicht mit Erfolg teilgenommen haben, werden zwar ebenfalls eingeschult. Sie besuchen jedoch nicht die reguläre 1. Klasse, sondern einen zwölfmonatigen Intensivkurs, d.h. eine Sprachlernklasse als Vorklasse. Dieses vorgelagerte Förderjahr wird nicht auf die allgemeine Vollschulzeitpflicht angerechnet. Diese Sprachlernklassen werden zentralisiert und nach Möglichkeit an Grundschulen mit Schulkindergarten eingerichtet.
Für die Sprachförderung der Kinder mit Migrationshintergrund werden sowohl in den Vorkursen als auch in den Sprachlernklassen der Grundschulen speziell qualifizierte Förderlehrkräfte des Paritätischen Bildungswerks im Rahmen eines mit dem Ministerium für Bildung, Familien, Frauen und Kultur vereinbarten Kooperationsprogramm eingesetzt.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017