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Kinowerkstatt – Programm vom 25. – 27. Oktober

Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Wochenende, Samstag, den 25. Oktober, um 21 Uhr, am Sonntag, den 26. Oktober, um 18 Uhr, sowie am Montag, den 27. Oktober, um 20 Uhr „Juno“ (USA 2007) von Jason Reitman mit Ellen Page, Jason Bateman, Jennifer Garner.
Die meisten Mädchen auf der Dancing Elk High School kümmern sich eher um ihre MySpace-Homepages oder den täglichen Shopping-Ausflug, aber Juno lebt nach eigenen Regeln.
Ein typisch langweiliger Nachmittag endet sehr aufregend, als Juno beschließt, mit dem charmanten, unaufdringlichen Bleeker (Michael Cera) zu schlafen. Juno wird ungewollt schwanger und brütet gemeinsam mit ihrer besten Freundin Leah (Olivia Thirlby) einen Plan aus, um ein perfektes Elternpaar für das ungeborene Baby zu finden.

Gerade hat „Persepolis“ auf der Frankfurter Buchmesse den Liliput-Preis für herausragende Filmsynchronisation und Untertitelung erhalten. Der Liliput Preis wird in Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen Filmkritik und dem Forum Film & TV der Frankfurter Buchmesse vergeben. Auf vielfachen Wunsch zeigt die Kinowerkstatt „Persepolis“ am Sonntag, den 26. Oktober, um 20 Uhr, noch einmal.
Marjane Satrapi erzählt in „Persepolis“ eine wahre Geschichte, ihre eigene, die zuvor bereits in mehreren Comic-Bänden erschienen ist. Die 1969 im Iran geborene Frau erlebte als Kind die iranische Revolution und den Sturz des Schahs mit, aber auch die Repressalien, die danach kamen. Sie träumte davon, frei zu sein und die Welt kennenzulernen, lebte eine Weile in Wien, kehrte irgendwann voller Enttäuschung und Heimweh zurück, musste feststellen, dass sich die politische Situation nicht geändert hatte, und lebt heute in Frankreich, wo sie mit dem Franzosen Vincent Paronnaud aus ihrer Lebensgeschichte einen der ungewöhn-lichsten langen Animationsfilme der Filmgeschichte machte.
Aus der Begründung der Jury: „Die Sorgfalt bei der Stimmenauswahl (Jasmin Tabatabai, Nadja Tiller, Eva Kryll, Hanns Zischler) setzt sich bis in die Nebenrollen fort. Die deutsche Übersetzung, an die Comics angelehnt, ist nahezu wortgetreu und auch die fremdsprachigen Akzente sind bei der deutschen Fassung geblieben. All das zusammen sorgt für eine wirklich außergewöhnliche Synchronisation.“ Andrea Dittgen, Jurymitglied

Im Familienkino läuft am Sonntag, den 26. Oktober, um 16 Uhr „Villa Henriette“ (Schweiz/ Österreich, 2004) von Peter Payer. Altersempfehlung: ab 6 Jahren. Die zwölfjährige Marie hat ein ganz besonderes Verhältnis zu dem maroden Wiener Haus, in dem sie mit ihrer skurrilen Großfamilie lebt. Es spricht mit ihr und zeigt menschliche Reaktionen. Als Maries Großmutter, eine passionierte Erfinderin, einem windigen Gauner auf den Leim geht und dadurch das Haus zu verlieren droht, setzt Marie gemeinsam mit ihren beiden Freunden Konrad und Stefan alle Hebel in Bewegung, um ihr Zuhause zu retten.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017