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Ungedämmter Rollladenkasten als Wärmebrücke

Diese unsanierten Bauteile sind dann meist wenig bis nicht gedämmt, und auch die Fugen sind nicht dicht. So geht zum einen unnötig Wärme verloren, zum anderen steigt das Risiko von Tauwasserbildung auf dem Bauteil aufgrund der niedrigen Oberflächentemperatur des Rollladenkastens.
Auch andere Wärmebrücken wie Gebäudeecken, Stahlstürze, auskragende Betonplatten, durchgehende Wände, Bauteilanschlüsse etc. gewinnen mit zunehmender Dämmung ebenso an Bedeutung. Nach Berechnungen der Energieberater der Verbraucherzentrale kann bei einem gut gedämmten Mehrfamilienhaus der Unterschied zwischen energetisch verbesserten Wärmebrücken und „Standardlösungen“ über 10 Prozent des Heizwärmebedarfs ausmachen.
Können diese Fehler im Nachhinein nicht mehr korrigiert werden, so raten die Energieberater der Verbraucherzentrale durch richtiges Heizen und Lüften dafür Sorge zu tragen, dass die Raumluftfeuchte nicht zu sehr ansteigt. Dies erreicht man am besten durch sogenanntes „Querlüften“ mit weit geöffneten Fenstern. Um auch hier nicht unnötig Energie zu verschwenden und „zum Fenster hinaus zu heizen“, sollte man sich angewöhnen, die Thermostatventile beim Lüften zu schließen.
Fragen zur nachträglichen Wärmedämmung, zur Vermeidung von Wärmebrücken, zu Lüftungsdauer- und –häufigkeit und allen anderen Bereichen des Energiesparens beantworten Ihnen die Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes.
Für eine persönliche Beratung in einer der 12 Beratungsstellen im Saarland
ist eine Anmeldung erforderlich.
In St. Ingbert finden jeden Montag Energieberatungen durch die Verbraucherzentrale statt im Infozenter der Stadtwerke, Kaiserstraße 71. Anmeldung unter 06894 / 955 2550.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017