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„Damit sie nicht verloren gehen – Singtraditionen in der Steiermark“

Die Dokumentation des Saarbrücker Filmemachers Sebastian Voltmer ist eine spannende Reportage über ein bisher beispielloses Forschungsprojekt der Universitäten Saarbrücken und Graz. Erstmals hatten sich Musikwissenschaftler beider Hochschulen zusammengeschlossen, um alte Volkslieder aufzuspüren, die in Vergessenheit geraten waren.
Dazu ist das saarländisch-österreichische Forscherteam in ein abgelegenes Seitental in der Steiermark gefahren. Es wollte in dem Dorf Veitsch von betagten Bäuerinnen und Bauern, aber auch von ehemaligen Bergleuten Näheres über die alten Singtraditionen dieser Gegend erfahren.
Alle beteiligten sich äußerst motiviert und freuten sich, bei den Musikwissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern endlich wieder ein Ohr zu finden und ihnen ihre alten Volksliedschätze anzuvertrauen.
Unverhoffter Lohn der Mühen: Zum Abschluss des Projekts hatte das Forscher-Team rund 60 in Vergessenheit geratene Volkslieder wieder entdeckt. Diese wurden in einem Buch festgehalten und auch in den renommierten Volksliederwerken in Freiburg i. Br. und in Graz offiziell archiviert.
Musikalisch umrahmt wird die Film-Premiere durch die Präsentation unbekannter saarländischer Volkslieder. Denn auch hierzulande drohen immer mehr regional-typische Lieder für immer zu verschwinden.
Besucher der Veranstaltung können sich im Anschluss an die Filmvorführung an einer sicher sehr lebhaften Diskussion beteiligen.
FILMDATEN:
„Damit sie nicht verloren gehen – Singtraditionen in der Steiermark“
Dokumentarfilm 2008/ Regie: Sebastian Voltmer / Kamera: Manfred und Sebastian Voltmer, 30 Min.

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