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St. Ingberter Bündnis gegen Rechts: Mahnwache am 8.11.2008 vor der Engelbertskirche

In dieser Nacht wurden von den Nationalsozialisten mehrere Hundert Synagogen abgebrannt, mehr als 90 Juden ermordet, tausende jüdische Geschäfte zerstört und geplündert, unzählige jüdische Bürger geprügelt und entehrt.
Diese Pogromnacht war der organisierte Startschuss Hitlers und seinen Handlangern zur systematischen Entrechtung, Verfolgung, Verhaftung, Internierung und Ermordung von Juden, Romas, Sintis, Behinderten, Kommunisten und Sozialisten.
Diesen Verbrechen lag ein zutiefst nationalistisches- völkisches, rassistisch- faschistisches und militaristisches Denken mit totalitärem Herrschaftsanspruch, so wie hegemonialen Zielsetzungen zugrunde, das zur planmäßigen Ermordung von Millionen Menschen in Konzentrationslagern und Tötung von Millionen im 2. Weltkrieg führte.
Die Pogromnacht 1938 mahnt alle Demokraten der Gegenwart „Wehret den Anfängen“ und engagiert Euch gegen die Neonazis.
Im Gedenken an die Opfer der Pogromnacht führt das St. Ingberter Bündnis gegen Rechts am Samstag, den 8. November, 20 Uhr, vor der Engelbertskirche eine Mahnwache durch.
Damit rufen die Teilnehmer zugleich auf, nie wieder rechtsextremistischen Terror und faschistische Herrschaft zuzulassen.

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