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70 000 Fahrzeuge „geblitzt“

Margareta Bonaventura, stellvertretende Leiterin der Straßenverkehrsbehörde beim Saarpfalz-Kreis, betont bei der Vorstellung der Statistik für 2005, dass es nicht allein die gewaltige Zahl an überprüften Fahrzeugen sei. Vielmehr belege die Auswertung, dass eine effektive Verkehrsüberwachung am sinnvollsten auf Kreisebene zu realisieren sei. Einzelne Städte und Gemeinden müssten alle für sich die teuere Gerätschaft kaufen und das Personal zum „Blitzen“, Auswerten und Ermitteln stellen. Bei kleineren Einheiten steht der Aufwand dann in keiner günstigen Relation. Bei 70 000 Fahrzeugen ist Gerätschaft und Personal besser einsetzbar.

Dass bei den 444 Messterminen dann rund 10 000 Verwarnungen und 616 Bußgelder ausgesprochen wurden, belegt, dass die Messorte wie vor Schulen, Kindergärten oder Ortseinfahrten auch so gewählt wurden, dass die Sicherheit im Straßenverkehr oberste Priorität hat. Aufgeteilt nach den Städten und Gemeinden bedeutet dies: In St. Ingbert wurden 150, im Mandelbachtal 39, in Gersheim 36, in Kirkel 51, in Blieskastel 36, in Bexbach 37 und in Homburg 89 Messungen vorgenommen.

Den „pädagogischen“ Wert der Verkehrsüberwachung lässt sich auch deutlich an der Unfallstatistik ablesen. Auf der 1-Jahreskarte und 3-Jahrskarte, die Linien wie Schwerpunkte von Unfallhäufigkeiten aufführt, ist der Saarpfalz-Kreis unberührt. Das heißt, im Kreisgebiet sind keine Stellen oder Straßen, an denen sich übermäßig viele Unfälle gleicher Art ereignen. Margareta Bonaventura: „Unsere Verkehrsüberwachungen sind nicht der einzige Grund für das gute Abschneiden bei der Unfallstatistik, aber ganz gewiss ein wesentlicher Bestandteil bei der Optimierung der Sicherheit auf den saarpfälzischen Straßen.“

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Leiter der Stabsstelle PR
Udo Steigner
Am Forum 1
66424 Homburg
Tel. 0 68 41 / 1 04-2 15, Fax 0 68 41 / 1 04-7 47
e-mail: Udo.Steigner@saarpfalz-kreis.de
http://www.saarpfalz-kreis.de

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