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Wie hilfreich ist Thermographie bei der Ermittlung von energetischen Schwachstellen der Gebäudehülle?

Die Energieberater der Verbraucherzentrale beraten in letzter Zeit häufiger Ratsuchende, die Thermographie-Aufnahmen von ihrem Haus anfertigen ließen. Dabei geht es um die Frage, wie diese Aufnahmen einzuschätzen sind und welche Dämmmaßnahmen am sinnvollsten sind.
Mit Hilfe der Thermographie kann man sich schnell einen Überblick über die Temperaturverteilung auf Bauteilen verschaffen. Schwachstellen in der Gebäudehülle, die besonders viel Wärme nach außen durchlassen – so genannte Wärmebrücken – werden dabei farblich abgebildet und können so identifiziert werden. Leider können die meisten Hausbesitzer mit diesen Bildern wenig anfangen. Die Energieberater können diese Lücke schließen und dem Ratsuchenden dabei helfen, die richtigen Maßnahmen zur Verbesserung der energetischen Situation durchzuführen.
Ein weiteres Problem bei Thermographie-Aufnahmen liegt darin begründet, dass gelegentlich Messfehler auftreten, die zu Fehlinterpretationen führen. Einige Wärmebrücken können zudem aufgrund der Baukonstruktion generell nicht thermographisch ermittelt werden. Auch in diesen Fällen wäre eine Unterstützung durch die Energieberater der Verbraucherzentrale sinnvoll.
Thermographie-Aufnahmen sind relativ teuer und außerdem nur bei bestimmten Wetterlagen durchführbar. Eine qualitativ gleichwertige Aussage zu Wärmebrücken können die Energieberater der Verbraucherzentrale jedoch auch anhand von Bauplänen oder mittels Fotographien der Fassade machen. Dies ist deshalb relativ einfach möglich, weil jeder Baufachmann aufgrund seiner Erfahrung auch ohne Thermographie weiß, wo Wärmebrücken vorhanden sind.
Für eine persönliche Beratung in einer der 12 Beratungsstellen im Saarland
ist eine Anmeldung erforderlich.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017