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Eltern reden mit!

Saarbrücken, 06. November 2008: Bei der landesweiten Veranstaltung „Zu jung für Computerspiele? Eltern reden mit!“ in der Gesamtschule Bellevue in Saarbrücken haben LMS und MBFFK Eltern über das Thema Computerspiele informiert und über positive und negative Auswirkungen diskutiert.
Aktive Spielerinnen und Spieler berichteten über ihren persönlichen „Computerspiele-Lebenslauf“ und zeigten Beispiel-Versionen ihrer bevorzugten Spiele, um Eltern einen praktischen Einblick in die Welt der Computerspiele zu ermöglichen.
Bei einem „Schlagabtausch“ diskutierten die Computerspiel-Experten Jürgen Hilse, ständiger Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und Thomas Feibel, freier Journalist, Autor und Leiter des Büros für Kindermedien in Berlin, unter welchen Bedingungen Computerspiele für Heranwachsende schädlich oder nützlich sein können und ab welchem Alter Kinder und Jugendliche Computerspiele spielen sollten.
Mit einem Überblick über verschiedene Computerspiel-Genres gaben die Medienpädagogen Roland Kummetz und Steffen Luba den anwesenden Eltern die Gelegenheit, verschiedene Spielarten besser voneinander unterscheiden und sich so ein differenzierteres Bild von Computerspielen machen zu können.
Bestehende Ängste über negative Auswirkungen von Computerspielen wurden bei einer abschließenden Fragerunde aufgegriffen und gemeinsam diskutiert.
„Computer- und Konsolenspiele sind mittlerweile fester Bestandteil im Alltag von Jugendlichen“, so Dr. Jörg Ukrow, stellvertretender Direktor der Landesmedienanstalt Saarland. „Die LMS hat die Aufgabe, sich kontinuierlich um die Förderung von Medienkompetenz zu bemühen. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, zu einer differenzierten Betrachtung auch dadurch beizutragen, dass Eltern über das Thema Computerspiele aufgeklärt werden und Hilfestellung erhalten, diese hinsichtlich ihrer Wirkung auf ihren Nachwuchs besser einschätzen zu können.

„Diese Veranstaltung trägt dazu bei, Eltern bewusst zu machen, wie wichtig es ist, sich über das Spielverhalten ihrer Kinder zu informieren und sie beim Spielen zu begleiten, um ihnen langfristig einen kritischen und bewussten Umgang mit Computerspielen zu vermitteln. Ich danke der Landesmedienanstalt für das große Engagement zur Förderung der Medienkompetenz“, so die Staatssekretärin des Bildungs- und Familienministeriums, Dr. Susanne Reichrath.

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