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Familien-Partei Deutschlands: Einkaufen in Sankt Ingbert

Sankt Ingbert als Mittelzentrum muss um attraktive Einkaufsmöglichkeiten auch für Kunden aus der Region bemüht sein. Dies ist keine alleinige Aufgabe der Stadtverwaltung sondern bedarf der gemeinschaftlichen Anstrengung und Solidarität der bereits ansässigen Geschäfte. Einheitliche Öffnungszeiten und Dauerwerbekonzepte – über Events hinaus – sind Aspekte der geforderten Marketingoffensive.
Mit der Schließung des Textilkaufhauses „Sinn“ und der Verwaltungsschule der Bundesanstalt für Arbeit, dem ehemaligen „Zebramarkt“ und weiterer Leerstände im Umfeld wird die zentrale Lage „Unterstadt“ zu einem ernsten Problembereich. Städteplanerisch liegt nahe, hier innerstädtisch ein überregionales Einkaufszentrum zu entwickeln. Mit diesem Ziel sollten Verhandlungen mit allen Eigentümern geführt werden. Für zusätzlich überlegenswert hält die Partei dabei eine Überdachung der Kaiserstraße, etwa vom “DM-Markt“ bis zur „Volksbank“, also die Realisierung einer modernen Einkaufspassage. Erst nach dem Scheitern von Umgestaltungsplänen in der Unterstadt sollte nach „Lösungen“ an der Autobahn gesucht werden.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017