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Kinowerkstatt – Programm: Mathe-Filme

„Mathematik ist öde“ – von wegen! Eine neue Filmreihe macht richtig Lust auf das Fach. Zum Jahr der Mathematik veranstaltet die Fachrichtung Mathematik der Universität des Saarlandes zusammen mit der Kinowerkstatt St. Ingbert das MathFilm Festival 2008. Mit einer Reihe von mathematischen Filmen wird die breite Öffentlichkeit dazu eingeladen, sich einen spannenden und ungewohnten Zugang zur Mathematik zu verschaffen. Alle Filme werden von einem Referenten, bei uns ist es Mathematik Professor Rainer Schulze-Pillot von der Uni des Saarlandes, der in St. Ingbert wohnt und zu unseren Stammzuschauern zählt. Er wird eine fachkundige Einführung geben und steht im Anschluss zum Gespräch bereit.

Das MathFilm Festival 2008 organisiert Aufführungen von mathematischen Filmen während des Jahres der Mathematik 2008 in vielen Städten in Deutschland für eine breite Öffentlichkeit, so auch in St. Ingbert. Alle Veranstaltungen finden in der Kinowerkstatt St. Ingbert statt. Der Eintritt ist frei! Plätze an der Abendkasse oder reservieren Sie!
(Tel.: 06894 36821)

Als erster Film läuft an diesem Wochenende, Freitag, den 21. November, um 19 Uhr „Der Beweis“ von John Madden mit Gwyneth Paltrow; Anthony Hopkins; Jake Gyllenhaal; FSK: ab 6 Jahre, Länge: 100 Min., OmU An ihrem 27. Geburtstag bricht über Catherine (G. Paltrow) ein emotionales Gewitter herein: Der Tod ihres Vaters (A. Hopkins), eines brillanten, aber in geistige Umnachtung verfallenen Mathematikprofessors, und die Entdeckung eines sensationellen mathematischen Beweises. Catherine behauptet, dass der Beweis von ihr stamme. Hat Catherine die Genialität ihres Vaters geerbt oder womöglich dessen Krankheit?
Der Kino-Film „Der Beweis – Liebe zwischen Genie und Wahnsinn“ beruht auf dem Theaterstück „Proof“ von David Auburn. John Madden war der Regisseur der Theater-Inszenierung und wurde auch als Regisseur für den Film engagiert. Es ist ihm gelungen, den Theaterstoff adäquat für den Film umzusetzen: In ruhigen, dunklen Rückblenden erinnert sich Catherine an das Leben mit ihrem schwierigen Vater, erst als sie anfängt damit fertig zu werden, werden die Bilder heller und bunter. Der Film beginnt mit der Beerdigung und so erfährt man erst nach und nach, was eigentlich passiert ist. Das gibt dem Film eine gewisse Spannung, die durch das intensive Spiel der Darsteller noch verstärkt wird. Sir Anthony Hopkins ist grandios wie immer, Gwyneth Paltrow erweist sich einmal wieder als exzellente Darstellerin, Hope Davis ist stets eine Könnerin ihres Fachs, und Jake Gyllenhaal ist ebenfalls wie immer hervorragend. Fazit: In dem Kino-Film „Der Beweis – Liebe zwischen Genie und Wahnsinn“ wird ein schwieriges Thema behutsam, einfühlsam und mit großer Kenntnis der Sachlage geschildert.
Eintritt frei. Einführung und anschließende Diskussion durch Professor Rainer Schulze – Pillot.
Nächster Mathefilm: Freitag, 5. Dezember, 19 Uhr: Pi von Darren Aronofsky

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