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Kinowerkstatt – Programm vom 11. – 15. Dezember

Kinowerkstatt: „Let’s Make Money“
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Wochenende, am Freitag, den 12. Dezember, um 19 Uhr, am Samstag, den 13. Dezember um 21 Uhr, sowie am Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr, den passenden Film zur globalen Finanzkrise „Let’s make Money“ (Österreich 2008) Regie/ Drehbuch: Erwin Wagenhofer, Kamera: Erwin Wagenhofer, Länge: 110 Min.
Erwin Wagenhofer („We Feed the World – Essen Global“) folgt in seinem neuen Dokumentarfilm „Let’s make MONEY“ der Spur des Geldes im weltweiten Finanzsystem. Die meisten von uns ahnen nicht einmal, wo ihr Geld ist. Sicher ist nur, dass es sich nicht bei der Bank befindet, der wir es anvertraut haben. Die Perversität des globalen Geldmarkts liegt einzig in der lokalisierten Wahrnehmung der Beteiligten: Die westlichen Investoren (seien dies gerissene Spekulanten oder Otto Normalverbraucher, der bloß sein Geld auf dem Girokonto aufbewahrt) empfinden Wachstum, Dividende, Geldvermehrung, Steigerung und Ausschüttung als positive Begriffe. Dabei sind sie allesamt Indizien dafür, dass irgendein Manager es irgendwo geschafft hat, irgendein ohnehin schon armes Würstchen noch ein Stückchen runterzuhandeln.

Wohin fließen die Abermilliarden, die wir unseren Banken und Versicherung zur Anlage anvertrauen? Wie vermehrt sich unser Geld? Wagenhofer hat sich aufgemacht, diese Fragen zu beantworten und blickt in die wirren Kanäle des globalen Finanzsystems. Vorbei am Finanzzentrum London führt ihn seine investigative Reise über den afrikanischen Kontinent, nach Indien, zurück in die Berge der Schweiz und an die Costa del Sol.

Überall auf dem Globus arbeiten Menschen in gut sitzenden Anzügen daran, Kapital zu mehren. Auftraggeber sind Geldinstitute; Banken und Versicherungen, und damit in letzter Instanz wir selbst. Dass unser Geld nicht dazu genutzt wird, das Wohl der Menschheit zu steigern, zeigt Wagenhofers Film sehr schnell.

Im Familienkino der Kinowerkstatt läuft am Sonntag, den 14. Dezember, um 16 Uhr „Wo ist Winky’s Pferd?“ (NL/B, 2005) von Mischa Kamp. Der Film ist die Fortsetzung von „Winky will ein Pferd“,der 2005 ebenfalls von Mischa Kamp gedreht wurde und letzte Woche lief. Winky ist fast acht Jahre alt und kommt aus China. Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort an der nordholländischen Küste, wo ihre Eltern ein China-Restaurant betreiben. Pferde und vor allem das Pferd des Weihnachtsmannes (niederländisch Sinterklaas), „Ameriga“ sind ihre große Leidenschaft. Während sich der Weihnachtsmann in der warmen Jahreszeit in Spanien aufhält, kümmert sich Winky um sein Pferd. Ameriga wohnt im Stall von Onkel Siem und Tante Cor. Winky besucht „ihr Pferd“ fast täglich. Zu ihrem achten Geburtstag bekommt sie Reitstunden geschenkt. Unbändig freut sie sich darauf, endlich auf Ameriga reiten zu dürfen. Voller Stolz und Vorfreude erzählt sie davon in der Schule.
Altersempfehlung: ab 5 Jahren

Als Vorfilm läuft zur aktuellen Janosch Ausstellung (noch bis 9. Januar) „Janoschs Traumstunde: Komm wir finden einen Schatz.“ (18 Min., ab 4 Jahren) Der kleine Bär, der kleine Tiger und die Tigerente gehen auf eine grosse Reise, um einen Schatz zu finden. Denn das größte Glück der Erde ist, wenn man reich ist..oder ? Ihre Freunde: der mutige Löwe mit den blauen Hosen, der glückliche Maulwurf, das verrückte Huhn, der Reise-Esel Mallorca, die Tiere des Meeres, der kluge Rabe, die hilfsbereite Taube und natürlich die schwatzhaften Pilze im Wald – unterstützen sie bei ihrer Suche.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017