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Sicherheitshinweise für die Weihnachtszeit

Lichterketten
Gefahr unterm Weihnachtsbaum – Drei von vier Lichterketten in Deutschland sind mangelhaft
Elektrische Lichterketten weisen zum großen Teil erhebliche Sicherheitsmängel auf, die ein hohes Verletzungsrisiko bzw. Brandrisiko bergen. Das haben die Experten des TÜV Rheinland festgestellt. 65 von 83 kontrollierten Lichterketten wiesen Sicherheitsmängel auf und entsprachen nicht den Vorschriften.
Der Preis sagt bei Lichterketten viel über die Qualität und über die Sicherheit aus. Bei billigen Lichterketten bis 5 Euro waren 34 von 41 geprüften Produkten mangelhaft. Bei LED Lichterketten ist der Energieverbrauch bis zu 90 Prozent niedriger als bei normalen Lichterketten.
Käufer sollten selbst generell nur aus Quellen kaufen, die sie kennen, und zudem auf das GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“) achten.
Quelle: TÜV Rheinland Holding Aktiengesellschaft

Weihnachtsbäume und Kränze
Damit Weihnachtsbäume und Kränze länger frisch bleiben, am besten bis zur Aufstellung in einen mit Wasser gefüllten Topf oder Kübel stellen. In den Wohnungen trocknen sie schnell aus und sind deshalb leicht entflammbar.
Nur kipp- und standsichere Weihnachtsbaumständer verwenden.
Weihnachtsbäume mit brennenden Kerzen nicht unbeaufsichtigt lassen.
Kerzen immer senkrecht aufstellen und genügend Abstand zu den Zweigen halten.
Bei der Aufstellung immer auf genügend Abstand zu brennbaren Gegenständen und Dekorationen achten.
An ausgetrockneten Bäumen keinesfalls mehr die Kerzen entzünden. Das trockene Geäst brennt mit explosionsartiger Geschwindigkeit ab.
Immer einen Eimer mit Wasser oder einen tragbaren Feuerlöscher (z. B. Wasserlöscher) in der Nähe bereithalten.

Rauchmelder

Die gefährlichsten Mythen
„Wenn es brennt, habe ich mehr als zehn Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen.“
Irrtum, Sie haben durchschnittlich nur vier Minuten zur Flucht. Eine Rauchvergiftung kann sogar bereits nach zwei Minuten tödlich sein. Täglich verunglücken in Deutschland durchschnittlich zwei Menschen tödlich durch ein Feuer, meistens in den eigenen vier Wänden.
Die Mehrheit davon stirbt an einer Rauchvergiftung und zwei Drittel aller Brandopfer wurden nachts im Schlaf überrascht. Denn Rauch ist schneller als Feuer – und lautloser.
Brandrauch füllt innerhalb kurzer Zeit nach Brandausbruch eine Wohnung vollständig aus. Der hohe Kohlenmonoxidgehalt im Rauch lässt schlafende Personen bewusstlos werden. Häufig tritt der Erstickungstod schon ein, bevor die Feuerwehr überhaupt alarmiert ist.
Da Rauch schneller ist als Feuer und bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung.
Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

Wo braucht man Rauchmelder?

Installationsorte von Rauchmeldern
In Privathaushalten ist ein Rauchmelder in einem zentral gelegenen Raum wie z.B. im Flur anzubringen. An der Schnittstelle zwischen Wohn- und Schlafbereich werden somit auch Schlafende durch den Signalton auf eine drohende Gefahr aufmerksam gemacht.
In mehrstöckigen Wohnhäusern empfiehlt es sich, in jedem Stockwerk mindestens einen Rauchmelder vor dem Schlafbereich zu montieren. Darüber hinaus sind vor allem Kinderzimmer durch ein zusätzliches Gerät zu schützen. Küche und Bad sollten ausgenommen werden, da Wasserdämpfe zu Fehlalarmen führen können. In kleinen Appartements mit einem Schlaf-/Wohnraum installieren Sie einen Rauchmelder in der Nähe Ihres Schlafplatzes an der Decke.

Was tun, wenn es brennt?

Bewahren Sie Ruhe. Geraten Sie nicht in Panik!
Verlassen Sie mit allen anderen Haushaltsmitgliedern umgehend die Wohnung. Halten Sie sich nicht auf, um irgendetwas mitzunehmen.
Bewegen Sie sich bei dichtem Rauch möglichst in Bodennähe.
Halten Sie Türen und Fenster brennender Räume geschlossen, um eine Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verhindern.
Warnen Sie andere Hausbewohner.
Rufen Sie die Feuerwehr (112) so schnell wie möglich von außerhalb der Wohnung oder des Hauses an und nennen Sie Namen, Anschrift und Brandort.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017