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Mardi Gras im Cotton club


Was haben New York, Paris und Mannheim gemeinsam? Man kann überall dort herrliche Parties mit Jazzmusik erleben. Am Samstag, 25. März feiern alle drei Städte in der St. Ingberter Stadthalle, wenn am dritten Tag des Internationalen Jazz Festivals St. Ingbert das Motto „It’s Party Time!“ lautet.

Um 20 Uhr betritt Anne Ducros mit ihrer Band die Bühne. „Die einzige französische Sängerin, die den Diven jenseits des Atlantiks ebenbürtig wird…“ schwärmte die Tageszeitung „Libération“ über die Künstlerin, die in ihrer Heimat große Konzertsäle zum Kochen bringt. Zusammen mit dem Saxofonisten Bob Franceschini, Olivier Hutman am Flügel, Hans Van Oosterhout am Schlagzeug und dem Kontrabassisten Sal La Rocca präsentiert sie in St. Ingbert unter anderem Auszüge aus ihren neuesten Album „Piano, Piano“.

Neue Ideen hat anschließend ab 21.30 Uhr Helmut Eisel mit seiner Band. Unter dem Motto „Cotton Club and the Klezmer“ erlebt das Publikum, wie es wohl gewesen wäre, wenn im New York der 20er-Jahren Jazz und Klezmer zusammengefunden hätten. Hot Jazz trifft auf Freilach, mystische, osteuropäische Klänge auf Blues. Stefan Engelmann legt auf seinen Bässen den groovigen Grundstein, Drummer Jochen Krämer entfacht dämonische Dance-Rhythmen, der albanische Akkordeonist Nino Deda steuert osteuropäische Würze bei, Sänger und Gitarrist Michael Marx verschafft den unvergesslichen Hi-De-Hoh-Vocals von Cab Calloway ein gebührendes Comeback und duelliert sich mit Eisels sprechender Klarinette.

Anfangs nannte sich die Mannheimer Combo, die ab 23 Uhr den Abschluss des 20. Internationalen Jazz Festivals St. Ingbert bilden wird, noch Mardi Gras Brass Band. In der klassischen elfköpfigen New-Orleans-Brass-Band-Besetzung (Bass-Drum, Snare, Sousa-fon, zwei Trompeten, zwei Posaunen, drei Saxofone und Sänger) erlangte sie Mitte der 90er mit ihrem schweißtreibenden Funk lokale Berühmtheit. Einen Wendepunkt in der Bandgeschichte markiert der neue Name: Mardi Gras.BB. Country-Klänge mischen sich herrlich schräg mit Blechbläsereinlagen, al-len voran das führenden Sousafon. Von da reicht das Spektrum von einer Hommage an Lucky Lukes treuen Begleiter („Ballad of Jolly Jumper“) im Tanzschritttakt bis zum Marching Sound von „CM Lover“ Kurz: Musik zum Wippen, Tanzen, Lachen und einfach Spaß haben. Karten zum 20. Internationalen Jazz Festival St. Ingbert kosten für Donnerstag, 23. März im Vorverkauf 17 Euro (ermäßigt 12 Euro), für Freitag, 24. und Samstag, 25. März jeweils 20 Euro (ermäßigt 15 Euro). Der Festivalpass für alle drei Tage ist für 45 Euro (ermäßigt 33 Euro) zu erwerben. Kartenvorverkauf im Internet über proticket.de oder über die Telefon-Hotline 01803-776842 (9 CT pro Minute), an allen ProTicket-Vorverkaufsstelle, bei SR am Markt in Saarbrücken und beim Museum Sankt Ingbert, Telefon 06894/13-358, Email kulturamt@st-ingbert.de.

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