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FDP: Städtischer Hauskauf in der Fußgängerzone hat auch Nachteile

St. Ingbert, den 3.3.2009: Der Erwerb des KiK-Gebäudes in der Fußgängerzone für rd. 450.000,-€ durch die Stadt St. Ingbert hat nicht nur Vorteile, darauf weist die FDP St. Ingbert hin. Nach Auffassung der Liberalen hätte das Geld welches hier ausgegeben wird, nach den bisherigen Verlautbarungen rd. 600.000,-€ einschließlich Renovierung, viel sinnvoller angelegt werden können.
Dazu der Vorsitzende der FDP, Andreas Gaa: „ Bei Gesamtkosten von rd. 600.000,-€ müsste der Laden für monatlich 4.000,-€ oder mehr vermietet werden, was in der heutigen Zeit nicht machbar ist. Also wird die Ladenvermietung zu Lasten der St. Ingberter Steuerzahler subventioniert. Zudem macht man den Hauseigentümern in der Fußgängerzone Konkurrenz, welche bei ihren Häusern nicht so ohne weiteres auf Mieteinnahmen verzichten können. Darüber hinaus gibt es böses Blut bei den anderen Mietern in der Fußgängerzone welche nicht in den Genuss dieser städtischen Vergünstigungen kommen können.“
Bei einer sauber durchgeführten Kosten-/Nutzenanalyse hätte nach Meinung der FDP der Ankauf dieses Gebäudes nicht erfolgen dürfen. Während bei sonstigen Ausgaben der Stadt der Rotstift angesetzt wird,
wird hier großes Geld ausgegeben, damit ein Mieter im Erdgeschoss günstig zu einem Ladenlokal kommt.
Wenn die Stadt in der heutigen Zeit unbedingt noch Geld für Hauskäufe ausgeben will, dann sollte man aber in die Stadtteile investieren, in denen bestimmt das eine oder andere marode Anwesen das Straßenbild verschandelt.

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