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Grandioses Spiel ums Überleben

Stefan Zweigs „Schachnovelle“ wird am Mittwoch, 11. März, um 19.30 Uhr in der St. Ingberter Stadthalle aufgeführt.
Die „Schachnovelle“ ist ein Dauerbestseller. 1.200.000 Mal wurde das Taschenbuch verkauft, in 35 Sprachen übersetzt, die Schulen haben es als Pflichtlektüre, unzählige Menschen als Lieblingsbuch. Es war nur eine Frage der Zeit, wann das Werk nach der Verfilmung auch fürs Theater entdeckt würde. 2004 wurde Helmut Peschinas Bühnenfassung uraufgeführt. 2007 wurde die Produktion des EURO-STUDIO Landgraf mit dem 1. INTHEGA-Preis ausgezeichnet.
Es geht um das Duell zweier Schachspieler, die unterschiedlicher nicht sein können. Hoch spannend erzählt Stefan Zweig in seiner perfekt gebauten „Schachnovelle“ das Zusammentreffen der beiden. Dr. Bertram gespielt von Gerd Silberbauer ist ein kluger Anwalt aus einer hoch angesehenen Familie, Eckhard Becker gespielt von Mirko Czentovic, ist Schachweltmeister und das Schachspiel ist auch seine einzige Begabung.
Was Stefan Zweig da beinah atemlos beschreibt, ist nicht nur ein Krimi zwischen Menschen, es ist vielmehr der Kampf zweier Haltungen, zweier Philosophien, der Kampf zwischen Kultur und Barbarei. 1942 entstanden, hat die Geschichte nichts an Faszination, Betroffenheit und Aktualität eingebüßt.
Karten zu „Schachnovelle“ am 11. März 19.30 Uhr in der Stadthalle St. Ingbert gibt es zum Preis von 16,50 Euro (ermäßigt 14,50 Euro) im Vorverkauf in St. Ingbert bei Tabak Bennung und beim Bürgerservice-Center im Rathausfoyer, weitere Infos auch unter Telefon 06894/13 521.

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