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Donnerstag, 19. Oktober 2017 · wolkig  wolkig bei 13 ℃ · Bunter Nachmittag für SeniorInnen in der OberwürzbachhalleSaarländische Künstler sind bei Künstlermarkt vertretenVon Kelten und Römern – Zeitreise in die regionale Vergangenheit

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Kinowerkstatt – Programm 13. – 16. Februar

Der neue Woody Allen: „Vicky Cristina Barcelona“
Am Wochenende, Freitag, den 13. Februar, um 21.45 Uhr, am Samstag, den 14. Februar (Valentinstag), um 21 Uhr, sowie am Sonntag, den 15. Februar, um 18 und 20 Uhr ist in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, der neue Film von Woody Allen „Vicky Cristina Barcelona“ (USA / Spanien 2008) mit Javier Bardem, Patricia Clarkson, Penélope Cruz, Kevin Dunn, Rebecca Hall, Scarlett Johansson, Chris Messina, Lloll Bertran zu sehen. (Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ab 6 – Länge: 96 min.)

Die Irrungen und Wirrungen der Liebe sind ein zentrales, immer wiederkehrendes Thema im Werk des New Yorker Regisseurs Woody Allen (Manhattan, Hannah und ihre Schwesern, Der Stadtneurotiker). Auch in seinem filmischen Spanienausflug „Vicky Cristina Barcelona“ geht es wieder um die unterschiedlichen Facetten der Liebe und die spannende Frage, ob nur die unerfüllte Liebe romantisch sein kann. Dabei machen vor allem die hervorragenden Darstellerleistungen den leicht durchschaubaren Liebesreigen vor der sonnendurchfluteten Kulisse Barcelonas zu einem amüsanten Filmvergnügen: Ein leichtbekömmlicher, heiterer Film mit spritzigen Dialogen, gerade richtig zum Valentinstag.

Die Freundinnen Vicky (Rebecca Hall) und Cristina (Scarlett Johansson) verbringen den Sommer bei Vickys entfernten Verwandten in Barcelona. Vicky ist eine sehr pragmatische Person, die im Anschluss an den Spanienurlaub mit ihrem Verlobten in den sicheren Hafen der Ehe einlaufen will. Cristina ist hingegen eine leidenschaftliche Romantikerin, die lieber ihren Gefühlen als purem Sachverstand folgt. Als der Künstler Juan Antonio (Javier Bardem) in einem Restaurant auf die New Yorkerinnen zugeht, sie in sein Haus in Oviedo einlädt und ihnen ohne Umschweife mitteilt, mit ihnen schlafen zu wollen, ist Vicky entsetzt, während Cristina sofort dem Charme des Spaniers erliegt. Trotz Vickys Bedenken fliegen sie schließlich doch mit Juan Antonio, der ihnen die Sehenswürdigkeiten Oviedos zeigt und sich als wahrer Gentleman entpuppt. Bald ist auch Vicky von dem Maler fasziniert, der immer wieder von seiner leidenschaftlichen Beziehung zu seiner impulsiven Ex-Frau Maria Elena (Penélope Cruz) berichtet, die angeblich mit einem Messer auf ihn losgegangen ist…

„So ist Paris“ verlängert.
Die Liebeserklärung an eine der schönsten Städte der Welt „So ist Paris“(Frankreich 2008) von Cédric Klapisch mit der wunderbaren Juliette Binoche, Romain Duris, Fabrice Luchini, Albert Dupontel, Mélanie Laurent, Zinedine Soualem, François Cluzet, Gilles Lellouche, Julie Ferrier. (FSK: ab 6 – Länge: 129 min.) läuft auch an diesem Wochenende, Freitag, den 13. Februar, um 19 uhr, sowie am Montag, den 16. Februar, um 20 Uhr, in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49. Ein charmanter, lebensbejahender Episodenfilm ist Regisseur Cédric Klapisch (L´auberge espagnole) gelungen, der an Robert Altmans Short Cuts erinnert und die Schönheit des Lebens im Alltäglichen und Banalen sucht. Im Mittelpunkt stehen ganz unterschiedliche Menschen, deren Wege sich im Laufe der Handlung kreuzen, sich kurz überlappen um dann wieder auseinanderzugehen. All diese Menschen eint der gemeinsame Raum, die Stadt. In ihr entfalten sich ihre Geschichten, spiegeln sich ihre Sehnsüchte und Träume, ihre Enttäuschungen und der Schmerz.

Eisbär „Knut und seine Freunde“ in der Kinowerkstatt St. Ingbert.
Im Familienkino der Kinowerkstatt St. Ingbert ist am Wochenende, Sonntag, den 15. Februar, um 16 Uhr der Film „Knut und seine Freunde“ zu sehen. (Altersempfehlung: ab 6 Jahren, fsk: frei für alle) So groß und so nah hat man ihn noch nie gesehen – unseren Knut. Niedlich, knuddelig und Herz erobernd tapst er über die Kinoleinwand. So ein Bärenleben kann allerdings ganz unterschiedlich beginnen: Ende 2006 beschließt Tierpfleger Thomas Dörflein, ein Eisbärenjunges namens Knut von Hand aufzuziehen. Ein Versuch, der bisher nur selten geglückt ist. Doch Knut entwickelt sich prächtig. Dieser tapsige, knuddelige und süße Kleinbär entpuppt sich als tierischer Superstar und erobert weltweit Millionen von Herzen und Medien. Gleichzeitig wachsen auch die Braunbärenkinder Masha und Pasha ohne Mutter auf. Sie schlagen sich auf ihren Bärentatzen allein durch die schöne Natur Weißrusslands, halten geschwisterlich bei Gefahr zusammen und folgen ihren Instinkten. In der Arktis wiederum wendet die Eisbärin Maidu ihre ganze Bärenkraft dafür auf, ihren Jungen Lasse und Linn einen sicheren Start ins Leben zu sichern. Überall ist es anders – und doch sehr ähnlich. Alle Bärenkinder sind neugierig und entdecken ihre Welt. Und sie müssen viel lernen, z.B schwimmen – es ist gar nicht so einfach, dabei die Nase über Wasser zu halten. Knut bekommt Schwimmunterricht von Herrn Dörflein, Lasse und Linn lernen das Bad im Schnee von ihrer Mutter kennen. Aber wer hilft Masha und Pasha? Aufregende Entdeckungen und Abenteuer stehen den süßen Bärenkindern bevor.
KNUT UND SEINE FREUNDE zeigen, was es heißt, groß zu werden und was Fürsorge, Instinkt und Überlebenswillen bedeuten können. So unterschiedlich ihre Lebensräume und Familien sind, so ähnlich ist das, was alle Bärenkinder für das Leben lernen müssen. Die Dokumentation unter der Regie von Michael Johnson zeigt neben bisher unveröffentlichtem Bildmaterial von Knut, fesselnde Bilder von Bären in der Arktis und in Weißrussland. Die gelungene Mischung aus dokumentarischen Aufnahmen und fiktionalen Elementen hat einen Film für die ganz Kleinen und die ganze Familie entstehen lassen. Ein Bärenkindertagebuch aus nächster Nähe – sehr süß, unterhaltsam, berührend und erlebnisreich.

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