Nachrichten

Freitag, 18. August 2017 · mäßiger Regen  mäßiger Regen bei 19 ℃ · Hasseler Dorffest 2017Jugendcamp des SV Rohrbach 2017Erneuerung des Partnerschaftsvertrages

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Kinowerkstatt – Programm vom 21. – 23. Februar

Preisgekrönt in Cannes: „Die Klasse“
Am Freitag, den 20. Februar, um 19 Uhr, sowie am Sonntag, den 22. Februar, um 20 Uhr läuft der Film „Die Klasse“ (Frankreich 2008 – Originaltitel: Entre les murs) von Laurent Cantet mit François Bégaudeau, Vincent Caire, Rachel Régulier, Anne Langlois -(Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 128 min.) Filme, die von der Schwierigkeit handeln, Problemkindern etwas in der Schule beizubringen, gibt es viele. Das französische Drama „Die Klasse“ gewann 2008 dennoch die Goldene Palme in Cannes und wurde dort zehn Minuten lang mit Standing Ovations gefeiert. Da fragt man sich, was diesen Film nun von dem Dutzend Lehrerdramen unterscheidet, die man bereits gesehen hat. Sooft sich Hollywood diesem Thema genähert hat – egal, ob da Robin Williams, Michelle Pfeifer oder Samuel L. Jackson mit dem harten Leben ihrer Schüler konfrontiert wurden – gab es doch immer einen Ausweg. Zum Schluss respektierte man sich gegenseitig, jeder war ein bisschen weiser und einem versöhnlichen Ende stand nichts mehr im Wege. „Die Klasse“ ist anders. Der Film berichtet in dokumentarischem Stil von dem Unterricht in einer Pariser Migrantenschule. „Die Klasse“ zeigt das unmittelbar und chaotisch, ohne Plot und ohne professionelle Schauspieler. Und zum Schluss steht man genau dort, wo man angefangen hatte. Nach dem erfolgreichen Roman von François Bégaudeau, der fulminant auch die charismatische Hauptrolle spielt, geht Laurent Cantet („Auszeit“, „In den Süden“) in diesem zutiefst bewegenden und emotional fesselnden Film auf die spannende Reise durch die großen und kleinen Dramen eines Schuljahrs.
Auch politisch ist das Thema des Dramas von hoher Brisanz: Wie das französische Meisterwerk „La Haine“ (dt. „Hass“) von 1995, das ebenfalls für die Goldene Palme nominiert war, handelt auch „Die Klasse“ von jener Einwanderer-Schicht , die seit Jahren in Frankreich für Unruhen sorgt und sich so gegen die Ignoranz der französischstämmigen Mehrheit zu wehren versucht.

Der neue Woody Allen: „Vicky Cristina Barcelona“ (USA / Spanien 2008) mit Javier Bardem, Patricia Clarkson, Penélope Cruz, Kevin Dunn, Rebecca Hall, Scarlett Johansson, Chris Messina, Lloll Bertran zu sehen. (Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ab 6 – Länge: 96 min.) läuft am Samstag, den 21. Februar, um 21 Uhr, sowie am Montag, den 23. Februar, um 20 Uhr
(Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ab 6 – Länge: 96 min.)
Die Irrungen und Wirrungen der Liebe sind ein zentrales, immer wiederkehrendes Thema im Werk des New Yorker Regisseurs Woody Allen (Manhattan, Hannah und ihre Schwesern, Der Stadtneurotiker). Auch in seinem filmischen Spanienausflug „Vicky Cristina Barcelona“ geht es wieder um die unterschiedlichen Facetten der Liebe und die spannende Frage, ob nur die unerfüllte Liebe romantisch sein kann. Dabei machen vor allem die hervorragenden Darstellerleistungen den leicht durchschaubaren Liebesreigen vor der sonnendurchfluteten Kulisse Barcelonas zu einem amüsanten Filmvergnügen: Ein leichtbekömmlicher, heiterer Film mit spritzigen Dialogen.

Eisbär „Knut und seine Freunde“ in der Kinowerkstatt St. Ingbert. Im Familienkino der Kinowerkstatt St. Ingbert ist am Wochenende, Sonntag, den 22. Februar, um 16 Uhr der Film „Knut und seine Freunde“ zu sehen. (Altersempfehlung: ab 6 Jahren, fsk: frei für alle) So ein Bärenleben kann ganz unterschiedlich beginnen: Ende 2006 beschließt Tierpfleger Thomas Dörflein, ein Eisbärenjunges namens Knut von Hand aufzuziehen. Ein Versuch, der bisher nur selten geglückt ist. Doch Knut entwickelt sich prächtig. Dieser tapsige, knuddelige und süße Kleinbär entpuppt sich als tierischer Superstar und erobert weltweit Millionen von Herzen und Medien. Gleichzeitig wachsen auch die Braunbärenkinder Masha und Pasha ohne Mutter auf. Sie schlagen sich auf ihren Bärentatzen allein durch die schöne Natur Weißrusslands, halten geschwisterlich bei Gefahr zusammen und folgen ihren Instinkten. In der Arktis wiederum wendet die Eisbärin Maidu ihre ganze Bärenkraft dafür auf, ihren Jungen Lasse und Linn einen sicheren Start ins Leben zu sichern. Überall ist es anders – und doch sehr ähnlich. Alle Bärenkinder sind neugierig und entdecken ihre Welt. Und sie müssen viel lernen, z.B schwimmen – es ist gar nicht so einfach, dabei die Nase über Wasser zu halten. Knut bekommt Schwimmunterricht von Herrn Dörflein, Lasse und Linn lernen das Bad im Schnee von ihrer Mutter kennen. Aber wer hilft Masha und Pasha? Aufregende Entdeckungen und Abenteuer stehen den süßen Bärenkindern bevor.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017