Nachrichten

Dienstag, 21. November 2017 · bedeckt  bedeckt bei 7 ℃ · Theatersaison 2018 – Teilabonnement zum SonderpreisUnter deutschen BettenWer hat die schönste Martinslaterne?

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Sicherungsmaßnahmen zum Schutz gegen ein Einschleppen des Vogelgrippevirus laufen auf hohem Niveau weiter

Im Zusammenhang mit den in der Osttürkei eingetretenen 2 tragischen Todesfällen von Kindern, die möglicherweise durch das auch für Menschen gefährliche Vogelgrippevirus H5N1 verursacht sind, erklärt Gesundheitsminister Josef Hecken:

„Auch wenn die aktuellen Nachrichten aus der Türkei in hohem Maße besorgniserregend sind, so besteht gleichwohl hier bei uns wie auch schon in der Vergangenheit kein Anlass zu hektischem Aktionismus oder gar zur Panikreaktionen.

Wenn die schon eingetretenen Todesfälle und die Erkrankungen bei den isolierten Menschen tatsächlich durch das Virus H5N1 verursacht worden wären, dann wären dies die ersten Fälle außerhalb von Süd-Ost-Asien und die Gefährdungslage hätte damit eine andere Qualität. Mit allerletzter Sicherheit kann dies zur Stunde aber noch nicht bestätigt werden, weitere Untersuchungen zur Absicherung der bisherigen Ergebnisse laufen noch. Diese Untersuchungen sind angesichts der widersprüchlichen Meldungen aus der Türkei auch notwendig.

Unabhängig hiervon führen wir aus Vorsichtsgründen die Sicherungsmaßnahmen zum Schutz gegen ein Einschleppen des Vogelgrippevirus auf hohem Niveau fort, denn etwas mehr Vorsicht ist besser als Nachlässigkeit, die dann am Ende fatale Folgen haben könnte.

Die Importverbote gelten weiter, dass Wildvogelmonitoring wird ebenso wie die regelmäßige Beprobung der Tiere in den Geflügelbeständen auf hohem Niveau weitergeführt.

Selbstverständlich wird auch weiterhin insbesondere der Flugreiseverkehr überwacht.

Wir beproben weiter stichprobenartig das Gepäck von aus der Türkei zurückkommenden Personen am Flughafen Ensheim. Darüber hinaus werden auch Busreisende, die in Überlandbussen insbesondere aus den gefährdeten Gebieten der Türkei und Rumäniens hier ankommen, kontrolliert.

Diese Maßnahmen sind wichtige Bausteine, um die Sicherheit für Mensch und Tier bei uns weiterhin zu gewährleisten.

In diesem Zusammenhang appelliere ich auch erneut und dringend an die Vernunft und an das Verantwortungsbewusstsein aller Reisenden, die aus gefährdeten Gebieten zurückkommen, keine Fleisch- oder Wurstwaren mitzubringen, damit das Virus nicht durch solche Lebensmittel oder auch durch Reisesouvenirs (z. B. Federn) eingeschleppt wird.“

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017