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Saisonauftakt im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum Bad Sobernheim

Es gibt einiges Neues zu sehen und erleben:
Die große Blechspielzeugausstellung wurde komplett neu gestaltet. Dabei ging es vor allem um Kinderfreundlichkeit: Jetzt können Spielzeugeisenbahnen, Dampfmaschinen und Co. nicht nur besser betrachtet, sondern vieles kann auch ausprobiert werden.

2009 erhält das Freilichtmuseum außerdem baulichen Zuwachs: In der Baugruppe Mittelrhein-Westerwald ersteht eine 300 Jahre alte Scheune aus Heiligenroth wieder. Im Laufe des Frühjahrs und Sommers können die Besucher beobachten, wie die Museumszimmerleute die mächtigen Fachwerkhölzer zu einem stattlichen Gebäude zusammenfügen.
Spektakulär wird auch der Wiederaufbau einer Trafoturmstation: Mit dem aus den 1920er Jahren stammenden Betonturm hält die Moderne Einzug ins Freilichtmuseum. Als Zeugnis der Elektrifizierung auf dem Land wird der Turm vor Ort in einem Stück demontiert, mit einem Tieflader ins Freilichtmuseum gebracht und dort in einem Stück wieder aufgestellt.

Wer aus erster Hand Einblick in die Neuerungen erhalten will, dem sei die öffentliche Führung am 15.03.2009 um 15.00 Uhr mit dem Museumsdirektor Dr. Michael Schimek empfohlen.
Auch 2009 locken zahlreiche Aktions- und Thementage ins größte Freilichtmuseum des Landes: Das beginnt mit dem Tag des Holzes am 22.3., bei dem sich alles um den nachwachsenden Alleskönner dreht. Ostersonntag, 12.04. findet das beliebte Ostereiersuchen für Kinder statt. Wer sichergehen will, dass sein Schützling nicht leer ausgeht, sollte unbedingt unter 06751-3840 ein Osternest reservieren. Und während die Kinder sich auf die Spuren des Osterhasen begeben, genießen die Erwachsenen die Osterkaffeetafel im Winterburger Tanzsaal.
Als nächstes steht am 26.04.2009 der Pflanzen- und Gartentag auf dem Programm: Gärtnereien, Baumschulen, Gartengestalter und -ausstatter, Landschaftsarchitekten und -bauer geben Anregungen, Tipps und Ratschläge für den heimischen Garten. Für Problemfälle steht der „Pflanzendoktor“ mit Rat und Tat bereit, und wer seinen Gartenboden analysieren lassen will, bringt einfach ein Tütchen Erde aus dem heimischen Garten mit.
Im Verlaufe der weiteren Saison geben weitere, thematisch sehr unterschiedlich gelagerte Aktionstage, wie der Wein- und Winzertag mit Käsemarkt (24.05.),der Deutsche Mühlentag (01.06.), der Handwerkertag (07.06.), der Tag der Imkerei (21.06.), der große Töpfermarkt (12.07.), der Tag des alten Spielzeugs (26.07.), das Trecker- und Schleppertreffen (09.08.), der Tag alten Haus- und Nutztierrassen (23.08.), sowie das 34. Museumsfest (27.09.), immer wieder Anlass, das Freilichtmuseum allein, mit der Familie oder mit Freunden und Bekannten zu besuchen. Außerdem finden regelmäßig Backtage (22.03.; 12., 13. und 26.04.; 24.05.; 21.06; 12.07.; 09.08.; 23.08; 27.09.und 11.10.) statt.
Es wird also wieder einmal sehr viel, insbesondere für Familien mit Kindern im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum geboten. Ausführliche Informationen sind im Internet unter www.freilichtmuseum-rlp.de zu finden.

Wer? Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum Bad Sobernheim
Was? Saisonstart im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum
Wann? ab 15.03.2009, 9.00 Uhr (Saisoneröffnung)
Wo? Rheinland-Pfälzisches Freilichtmuseum, Nachtigallental, P.F. 18, 55560 Bad Sobernheim / Nahe
Ansprechpartner: Dr. Michael Schimek, Museumsdirektor
Monika Theobald, Öffentlichkeitsarbeit
Kontakt: Tel.: 06751 – 3840
Fax: 06751 – 1207
Internet: www.freilichtmuseum-rlp.de
Allgemeine Informationen:
Das Museum
Ganz in der Nähe des mittelalterlichen Städtchens Bad Sobernheim an der Nahe – genauer gesagt im malerischen Nachtigallental – zeigt das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum auf besonders anschauliche Weise, wie die Menschen in Rheinland-Pfalz auf dem Lande während der vergangenen fünf Jahrhunderte gelebt, gewohnt und gearbeitet haben. Hierzu sind für die verschiedenen rheinland-pfälzischen Landschaften vier Museumsdörfer entstanden. Knapp 40 historische Gebäude wurden vor Ort Stein für Stein, Holz für Holz abgebaut, dann im Freilichtmuseum originalgetreu wieder aufgebaut und bis ins Detail eingerichtet.
Dorfschmiede und Wassermühle, Friseursalon, Kaufmannsladen und Metzgerei, Schule und Backhaus, Winzerhäuser und Bauernhöfe laden zu einer kurzweiligen Reise in die Vergangenheit ein. Regelmäßig wird im Backhaus Museumsbrot gebacken, der Schmied lässt bei seiner Arbeit die Funken fliegen oder der Schreiner zeigt Laubsägearbeiten. Seltene Glanrinder, freilaufende Hühner, Gänse und Enten, Ziegen, Schafe und Kaninchen sowie ein Lehrbienenstand geben lebendigen Einblick in das Landleben vergangener Tage.
Kindern macht der Museumsbesuch doppelt soviel Spaß mit dem Museums-Quiz, das kostenlos an der Kasse bereit liegt. Großes Interesse nicht nur bei Kindern findet die umfangreiche Puppen- und Blechspielzeugsammlung. Und Naturfreunde kommen im Heilkräutergarten, im Weinberg, auf dem Schmetterlings-Erlebnispfad und auf dem Naturlehrpfad auf ihre Kosten.
Für das leibliche Wohl ist in der gemütlichen Museumsgaststätte mit deftigen Spezialitäten aus der regionalen Küche gesorgt. Vom lauschigen Biergarten aus können Eltern ihre auf dem naturnahen Kinderspielplatz spielenden Kinder im Auge behalten. Für Selbstversorger stehen Picknickplätze zur Verfügung. Souvenirs der besonderen Art – unter anderem der beliebte „Museumsschoppen“, der gesunde Museumsmost und der leckere Museumshonig – finden sich im Museumsladen.
Sehr zentral in Rheinland-Pfalz gelegen und mit Bahn und PKW gut erreichbar, ist das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum Bad Sobernheim ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie einschließlich Hund. Kinder sind gern gesehene Gäste. Für Reisegruppen gibt es besondere Angebote. Problemlos lässt sich hier ein erlebnis- und aufschlussreicher Tag voller neuer Einblicke und Erkenntnisse verbringen. Besonders gilt das für die diversen Aktionstage.

Angebote für Schul- und Betriebsausflüge, Präsentationen, Feierlichkeiten und Seminare
Museumspädagogik/Animation: u.a. „Backen und Buttern – Hauswirtschaft ohne Gas und Strom“; „Mit Tafel und Griffel – Historischer Schulunterricht“; „Strahlend weiß – Wäschewaschen mit Waschbrett und Zuber“; „Schmied, Drucker und Co. über die Schulter geschaut – altes Handwerk live erlebt“; „Mit Puppenwagen und Tretroller – Spielend die Vergangenheit entdecken“ – „Wildkräuterführung“ – alles auch für Erwachsene ● funktionstüchtige historische Kegelbahn (50 Pers.) ● Museumsgaststätte im rustikalen Ambiente mit Schankraum (80 Pers.), Saal (80 Pers.), Biergarten (100 Pers.) und Kinderspielplatz ● Winterburger Tanzsaal (auch für Ausstellungen, 120 Pers.) ● Seminarraum im Haus der Rheinland-Pfälzischen Weinkultur (20 Pers.) ● standesamtliche Trauungen im historischen Rathaus aus Hasselbach ● freier Eintritt für zwei Begleitpersonen je Kinder- oder Jugendgruppe ● freie Mahlzeit für Busfahrer und Reisebegleiter, wenn diese mit ihrer Gruppe zusammen speisen.

Anschrift / Kontakt
Rheinland-Pfälzisches Freilichtmuseum
Nachtigallental / Postfach 18
55560 Bad Sobernheim / Nahe
Telefon 06751 – 3840
Telefax 06751 – 1207
E-mail: info@freilichtmuseum-rlp.de
Internet: www.freilichtmuseum-rlp.de

Öffnungszeiten
• 15.03. – 08.11.2009
• täglich außer montags 9.00 – 18.00 Uhr, letzter Einlass 17.00 Uhr
• In den Schulferien von Rheinland-Pfalz, an Feiertagen sowie Juni-August auch montags geöffnet!
• weitere Öffnungszeiten auf Anfrage möglich

Museumsgaststätte
Telefon 06751 – 5982 oder 950173, Telefax 06751 – 5982
Öffnungszeiten: während der Öffnungszeiten des Museums, abends bis 20.00 Uhr
Weitere Öffnungszeiten auf Anfrage möglich

Museumsladen
Telefon 06751 – 853188
Öffnungszeiten: während der Öffnungszeiten des Museums
Verkehrsverbindung
Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum ist sehr zentral gelegen und verkehrsmäßig gut angebunden. Die Anreise dauert innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz maximal 1,5 bis 2 Stunden.

• Bahn: Station Bad Sobernheim (stdl. in/aus Richtung Saarbrücken bzw. Mainz), ca. 20 Minuten ausgeschilderter Fußweg
• Auto: A 60/61 in Richtung Bingen/Bad Kreuznach, dann über die B 41 in Richtung Idar-Oberstein/Bad Sobernheim, Ausfahrt S.-Steinhardt, von dort der Ausschilderung „Freilichtmuseum“ folgen
• Ausreichend kostenlose Parkplätze für 7 Busse und 80 PKW
• Fahrrad: Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum liegt am Nahe-Radwanderweg, von diesem ist der Weg ins Museum ausgeschildert, Fahrradständer stehen bereit

Weitere Hinweise
• Der Besuch des Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseums dauert erfahrungsgemäß zwischen zwei und vier Stunden. Ein Rundweg ist ausgeschildert.
• Die Museumsgaststätte hält ein reichhaltiges Angebot kostengünstiger Speisen aus der regionalen Küche bereit. Für Selbstversorger stehen mehrere Picknick-Plätze zur Verfügung.
• Ein naturnaher Kinderspielplatz befindet sich an der Museumsgaststätte, für Säuglinge und Kleinkinder stehen in jeder Baugruppe Baby-Wickeltische zur Verfügung.
• Ein rollstuhlgerechtes WC befindet sich im Haus Dierbach in der Baugruppe Pfalz-Rheinhessen. Die nach historischem Vorbild angelegten Wege bereiten Rollstuhlfahrern und Kinderwagenschiebern Probleme. Erfahrungsgemäß fällt der Besuch am leichtesten, wenn dem ausgeschilderten Rundweg gefolgt wird. Rollstuhlfahrer sollten eine Begleitperson zur Unterstützung dabei haben. Viele Gebäude lassen sich aufgrund der historischen Bauweise leider nicht mit dem Rollstuhl befahren.
• Hunde sind wegen der freilaufenden Hühner, Gänse und Enten an der Leine zu führen.
• Wir empfehlen witterungsgemäße Kleidung und festes, bequemes Schuhwerk.

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