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Umwelt- und Friedenstag in diesem Jahr ohne Messe

Das Jahr 2009 ist ein Jahr voller Termine, Wahlen und Jubiläumsveranstaltungen. Das hat Auswirkungen auf den diesjährigen Umwelt- und Friedenstag. In den vergangenen Wochen haben sich die Bürgerinitiative Umwelt und Frieden gemeinsam mit den Mitveranstaltern intensiv darüber ausgetauscht, ob man den Umwelt- und Friedenstag in gewohnter Form stemmen kann. Die Stadt Homburg und der Saarpfalz-Kreis sind personell stark in die organisatorische Abwicklung der vielen Wahlen eingebunden. Auch der Tag der Deutschen Einheit mit seiner bundesweit zentralen Feier im Saarland bindet im Herbst erhebliche personelle Kapazitäten und Aufmerksamkeit.
Astrid Klug, Initiatorin des Umwelt- und Friedenstages. „Nachdem wir alle Argumente und Möglichkeiten diskutiert haben, sehen wir keine realistische Chance, mit unserem kleinen Team den Umwelt- und Friedenstag in diesem Jahr in seiner bisherigen Form professionell und zur Zufriedenheit der Aussteller und Besucher zu organisieren. Wir wollen aber keine halben Sachen riskieren. Der Umwelt- und Friedenstag soll nicht unter der halben Kraft aller Beteiligten leiden.“

Als tragende Kraft bei der Organisation des Umwelt- und Friedenstages betont Beate Ruffing von der Kreisverwaltung: „Wir wollen aber auch nicht ganz auf dieses wichtige Veranstaltungsforum verzichten, weil die Themen des Umwelt- und Friedenstages viel zu wichtig sind und immer mehr an Bedeutung gewinnen. Deshalb geben wir dem Umwelt- und Friedenstag in diesem Jahr ein anderes Gesicht. Wir verzichten auf die „Ökomesse“, für deren enormen logistischen und organisatorischen Aufwand uns in diesem Jahr einfach die Kapazitäten fehlen. Aber wir organisieren stattdessen vom 11. bis 20. September in Homburg eine „Umwelt- und Friedenswoche“ mit einigen interessanten Einzelveranstaltungen – Vorträgen, Diskussionen, Ausstellungen, Kinowochenende, Exkursionen … Das sind Veranstaltungen, die wir bisher in Ansätzen bereits im Rahmenprogramm des Umwelt- und Friedenstages angeboten haben, die aber im Umfeld der Messe nicht die Aufmerksamkeit bekommen haben, die sie verdient gehabt hätten – weder von uns als den Veranstaltern noch von den Medien.“

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