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Familien-Partei: Schülerbeförderung in Rohrbach auf dem Prüfstand

Grundschulkinder aus Rohrbach besuchen nach Mitteilung der Familien-Partei entweder die Pestalozzischule oder werden nach Hassel in die Eisenbergschule gefahren. Ein morgendlicher „Schulbus“ fahre derzeit von der Straße „Am Mühlwäldchen“ über die Pestalozzischule nach Hassel und entsprechend nach Unterrichtsschluss wieder zurück. Die Kinder, die mit diesem Bus aus dem Wohngebiet „Mühlwäldchen“ nach Hassel befördert werden, erhielten die Buskosten erstattet, diejenigen, die der Pestalozzischule zugewiesen werden, nicht. Dieses Problem stelle sich im kommenden Schuljahr verstärkt. Die Erstklässler nutzten den Bus ausschließlich für die Fahrten zur Schule und zurück, sollen aber trotzdem den vollen Ingo-/SaarVV-Tarif in Höhe von im Abo monatlich rund 26,00 € bezahlen.

Der Fußweg zur Pestalozzischule sei – so die Familien-Partei – derart beschwerlich und gefährlich, dass er kaum zumutbar erscheint – zumal er vielbefahrene Straßen quert und die Ranzen recht schwer gepackt sind. Welche Maßnahmen zur Schulwegesicherung auf diesem Schulweg sind eigentlich eingeleitet?

Auf den Punkt gebracht: Die Zuweisung eines Kindes zur Grundschule „Pestalozzi“ oder „Eisenberg“ entscheide auch über eine Belastung des Elternhauses in Höhe von jährlich über 300 €. Die Nutzung der Monatskarte für Erstklässler sei im sonst üblichen Umfange faktisch nicht möglich – das Busabo sei für diesen Zweck also wesentlich überteuert.

Die Familien-Partei fordert eine grundsätzliche Überarbeitung der finanziellen Regelungen im „Schulbusverkehr“ der Grundschulklassen. Der bloße SaarVV-Tarif bedeute hier eine unangemessene Belastung.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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