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Squash IGB, 1. Bundesliga

Zwei Dinge können jetzt schon als gesichert festgehalten werden: Titelverteidiger Paderborner SC hat zwar die Hotelzimmer noch nicht gebucht, verpassen können sie die Endrunde aber nur noch rein theoretisch. Und zweitens: Eine Mannschaft der vier Teams in der Tabelle hinter dem PSC wird am Ende den Schwarzen Peter in der Hand haben. Auf diesem Platz stehen momentan die Skwosch-Frösche aus Marburg. Doch das Hessen-Team hat sich nach einem großartigen Start und einem Zwischentief wieder gefangen. Die Möglichkeit aus eigener Kraft die Play-offs anzusteuern besteht bereits am Freitag, wenn nämlich Court Wiesel Bonn/Mülheim zu Gast ist. Die Bonn/Mülheimer stehen nur einen einzigen Punkt vor den Marburgern und bei einer Niederlage wäre dies eine Vorentscheidung, zumal die Wiesel am letzten Spieltag zum Meister und Europapokalsieger Paderborn müssen. Auf Rang 3 stehen die Aufsteiger von Black & White Worms, wiederum einen Punkt vor den Mülheimern. Die Mannschaft um Mannschaftsführer Matthias Scholl hat das vermeintlich leichteste Programm am Wochenende vor sich, denn sie spielen gegen die Abstiegskandidaten Taufkirchen und Erlangen. Doch wie schnell ein Punkt „vergeigt“ werden kann, demonstrierte CW Bonn/Mülheim, die am letzten Spieltag in Taufkirchen einen Punkt liegen ließen. Den zweiten Tabellenplatz nehmen die Stuttgarter ein. Diese werden sich mit Grausen an die Vorrunde erinnern, denn vier ihrer sieben Verlustpunkte verloren sie gegen Bremen und Paderborn – die Gegener des kommenden Spielwochenendes! Dieses Mal soll es jedoch anders ausgehen. Zumindest drei von vier möglichen Punkten will die Sport-Insel holen. Als Endrundenteilnehmer haben die Stuttgarter schließlich einen enormen Heimvorteil, liegt Böblingen doch direkt vor der Haustür. Die Möglichkeit, dass sich auf den Abstiegsrängen noch viel verändert, ist eher unwahrscheinlich. Erlangen hat erst einen Pluspunkt, Taufkirchen zwar sechs aber die auf Rang 8 stehenden Bremer haben zwei Zähler mehr und können am Sonntag zu Hause gegen Erlangen punkten.

15. Spieltag am Freitag, 17. März:

Schängel SC Koblenz – Paderborner SC

Ohne Peter Nicol und James Willstrop, die beide bei den Commonwealth Games im Einsatz sind, reisen die Paderborner am Freitag nach Koblenz. Auf der Spitzenposition hat Clubchef Andreas Preising die Auswahl zwischen den beiden Garner-Brüdern, wobei es eher wahrscheinlich ist, dass Tim spielt, dahinter dann die Standardbesetzung mit Stefan Leifels, Simon Rösner und Lars Osthoff. Bei den Koblenzern ist mit dem Australier Joseph Kneipp zu rechnen, dann Hansi Seestaller, Tim Weber und Marius Spiekermann oder Guido Kirschbaum. Mit Kneipp und Kirschbaum könnte ein Punktgewinn für die Koblenzer drin sein. „Es ist eine schwere Auswärtsaufgabe. Ziel ist ein knapper Sieg“, sagt Preising.

1. Erlanger SC – Black & White Worms

„Alles andere als zwei Punkte wären eine Enttäuschung“, sagt Mannschaftsführer Matthias Scholl zur Aufgabe der Wormser in Erlangen. Der Aufsteiger hat Blut geleckt und will auf gar keinen Fall noch in letzter Minute an der Endrunde vorbeischrammen. Also fährt man mit dem Tschechen Jan Koukal, Jens Schoor, Matthias Scholl und Marco Deeg ins Frankenland. Die Erlanger werden wohl in ihrer Stammaufstellung spielen: vorne mit dem Engländer Phil Whitlock, Michael Schleinkofer, Thorsten Fuchs und David Kandra.

Sport-Insel Stuttgart – 1. Bremer SC

„Diesmal sollten wir Bremen ernster nehmen und gewinnen“, gibt Stuttgarts Arno Limmeroth die Marschroute vor. An eins spielt der ungarische Nationalspieler Mark Krajcsak. Auf zwei wieder dabei ist der genesene Patrick Gässler und auch Daniel Zilic ist zurück und wird wohl den Vorzug vor Dennis Drenjovski oder Manuel Fistonic bekommen. Die Bremer halten sich noch bedeckt: Teammanager Willi Eickworth hat jedoch im Gegensatz zu den Stuttgartern einige Aufstellungssorgen. So muss sich Heiko Schwarzer am Donnerstag einer dringenden Operation an den Bronchen unterziehen und fällt mindestens zwei Wochen aus, der Südafrikaner Leeuw steht wegen der Commonwealth Games nicht zur Verfügung und so rückt Moritz Dahmen auf Position 1, dann Jan-Ole Bleil, Norman Junge und André Heyat. Der Teammanager will jedoch noch versuchen, den Pakistani Majid Khan zu bekommen. Doch nichtsdestotrotz an der Favoritenrolle der Stuttgarter ändert dies nichts.

Skwosch-Frösche Marburg – CW Bonn/Mülheim

Die Marburger könnten mit einem Sieg über die Mülheimer einen riesigen Schritt in Richtung Endrunde und den Vizemeister womöglich zum Zaungast machen. Da ihre Topleute Beachill und Matthew nicht verfügbar sein werden, ist mit dem Niederländer Laurens Jan Anjema auf der Spitzensposition zu rechnen, der am letzten Wochenende mit seinen Siegen über Ben Garner und Joseph Kneipp aufhorchen ließ. Dahinter spielt sicherlich André Haschker, dann Daniel Hoffmann und hinten entweder Martin Maierhofer oder Matthias Heinemann. Bei den Mülheimern wird man wohl ebenfalls auf den Australier David Palmer verzichten müssen, so dass wieder der Finne Olli Tuominen zum Einsatz kommen dürfte. Gesetzt sind Oliver Post, Oliver Pettke und Friedrich Scheel. In dieser Aufstellung ist eine Punkteteilung realistisch – die Chancen auf einen Sieg der Marburger sind vielleicht sogar etwas größer.

Squash-Insel Taufkirchen – 1. SRC Wiesental

Die Taufkirchner haben durch ihr Unentschieden in Mülheim aufhorchen lassen. Sie brauchen jeden Punkt, um noch vom Abstiegsplatz 9 wegzukommen. Die Wiesentaler liegen drei Punkte davor und sind fast schon enteilt. Mit Marc Andrew Rogers, Christian Radeke, Norbert Straub und dem von Woche zu Woche stärker werdenden Stefan Oppolzer dürfte jedoch nur ein Punkt drin sein, wenn die Saarländer ohne Ausländer kommen. Spielen sie jedoch mit Peter Barker oder Bradley Ball, dann Johannes Voit, Markus Voit und Markus Krewel dürfte die Heimniederlage für die Münchner schwer abzuwenden sein.

16. Spieltag am Sonntag, 19. März:

Zusammenfassung:

Das Spitzenspiel am Sonntag steigt in Paderborn, wo die Zweitplatzierten Stuttgarter eher unter Druck stehen als die Heimmannschaft, die sich einen Punktverlust locker leisten kann. Denn mit dem Ungarn Krajcsak riecht es stark nach einer Punkteteilung, was in erster Linie den Schwaben helfen und dem PSC nicht schaden würde. Dass die Wormser sich zu Hause gegen Taufkirchen einen Ausrutscher erlauben, ist kaum zu erwarten. Spannend dagegen dürfte das Spiel zwischen Bremen und Erlangen werden. Spielen die Hansestädter ohne Ausländer ist der erste doppelte Punktgewinn für Erlangen in dieser Saison drin. Wollen die Mülheimer und die Marburger ihre Ambitionen auf die Play-offs nicht vorzeitig begraben, sollten doppelte Punktgewinne gegen Koblenz und Wiesental her, aber das wird schwer.

Spielbeginn:

Sonntag, 19.03.2006, 13:00 Uhr

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