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Wärmedämmstoffe – die Qual der Wahl

Auch eine Dämmung der Kellerdecke oder des Dachbodens reduziert den Wärmeverlust, so die Energieberater der Verbraucherzentrale. Doch welcher Dämmstoff ist für welche Maßnahmen am besten geeignet?
Wärmedämmstoffe sind Materialien, die die Wärmeleitung durch ein Bauteil stark reduzieren. Zwei Zentimeter Dämmstoff haben das gleiche Wärmerückhaltevermögen wie eine 1 m dicke Betonwand. Die klassischen Dämmstoffe Polystyrol oder Glas- bzw. Steinwolle werden mit hohem Energieaufwand hergestellt und belasten damit die Umwelt. Die Energieberater der Verbraucherzentrale empfehlen daher Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen; sie wachsen auf unseren Feldern oder sind ein Recyclingprodukt. Viele Naturmaterialien haben zudem sehr gute schalldämmende Eigenschaften.

Natürliche Dämmstoffe sind z. B. Schafwolle, Holz- und Kokosfasern, Hanf, Flachs, Baumwolle, Zellulose oder Kork. Sie werden als Matten, Platten oder Schüttgüter angeboten. Für alle Einbausituationen sind somit geeignete Materialien vorhanden. Zur Dämmung von Hohlräumen gibt es Zellulose- oder Baumwollflocken, die eingeblasen werden können.

Die KfW fördert energetische Sanierungsmaßnahmen mit einem Zuschuss oder als Darlehen.
Welche Materialien für welche Zwecke geeignet sind, welche Dicken gewählt werden sollen, wo und wie Dampfsperren anzubringen sind, damit Bauschäden vermieden werden, wo man Fördermittel beantragen kann und ob man die Arbeiten selbst ausführen kann oder besser eine Fachfirma beauftragen soll, darüber beraten die Energieberater der Verbraucherzentrale.
Für eine persönliche Beratung ist eine Anmeldung erforderlich.
In St. Ingbert finden jeden Montag Energieberatungen durch die Verbraucherzentrale statt im Infozenter der Stadtwerke, Kaiserstraße 71. Anmeldung unter 06894 / 955 2550.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017