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Studienreise: “Paris – was nicht im Reiseführer steht”

St. Ingbert. “Paris – was nicht im Reiseführer steht” ist eine fünftägige Studienreise überschrieben, die die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz vom 24. bis 28. Juli unternimmt. Das Stadtbild spiegelt die Entwicklung der Stadt vom mittelalterlichen Paris bis hin zur Moderne.

Paris vereinigt auf engstem Raum eine kulturelle Vielfalt, die weltweit einmalig ist und eine wirtschaftliche Dynamik, die sich seit 2000 Jahren kontinuierlich entwickelte. Wo sonst kann man sich das größte Museum der Welt, den Louvre, mit seinen kostbaren Sammlungen, die alle Lebensbereiche der Menschheit darstellen, besuchen und am selben Tag das vollendete Beispiel gotischer Architektur, die Kathedrale Notre-Dame oder die Sainte-Chapelle ansehen? Die Stadt ist nie durch Kastastrophen oder äußere Einflüsse zerstört worden.
Gegründet wurde die Stadt Lutetia durch die Römer im ersten Jahrhundert nach Christus. Im Jahr 360 wurde Julianus Apostata, Präfekt der Gallier, von den Soldaten auf der Ile-de-la-Cité zum Kaiser proklamiert; Lutetia in Paris umbenannt. 888 wurde Graf Odo zum König von Frankreich gewählt; von da an bleibt Paris die Hauptstadt Frankreichs. Alle folgenden Herrscher sehen eine wichtige Aufgabe darin, die Stadt zu verschönern. Einen Einschnitt brachte die Französische Revolution mit sich. Dieser führte letzten Endes zu den gigantischen städtebaulichen Maßnahmen von 1852 – 1870. Diese veränderten die mittelalterliche Stadt entscheidend und prägen auch heute noch das Bild. Dazu gehören unter anderem der Durchbruch der Boulevards, die Erweiterung des Louvre, die Plätze und Parkanlagen, die Kanalisation, die Oper und die Bahnhöfe. Im Gegensatz zu anderen Großstädten wurde keine Autobahnen quer durch die Stadt geführt, sondern eine Stadtumgehung gebaut, die 1973 fertig gestellt war. Ab 1950 begannen die Planungen für das neue Geschäftsviertel La Défense in der Achse Louvre – Étoile – Avenue de la Grande Armée. Hier wurde das größte Bauwerk der Stadt, La Grande Arche, errichtet, in das man die Kathedrale Notre-Dame einschließlich der Türme hineinstellen könnte. Aus dieser Vielfalt lernen die Reiseteilnehmer unter der sachkundigen Leitung von Dr. Hans-Günter Marschall (Architekt AKS, Baudirektor i.R., Kunsthistoriker) einen kleinen Ausschnitt kennen.
Der Reiseablauf sieht folgende Prgrammpunkte vor:
Die Anreise erfolgt am Freitag, dem 24. Juli, mit der Bahn ab Saarbrücken. Nach dem Hotelbezug ist ein erster Rundgang zum Montmartre, Basilika Sacré-Coeur, Montparnasse vorgesehen. Am Samstag steht das “Paris des 19. Jahrhunderts” im Blickpunkt. Erkundet werden unter anderem: Gare de Lyon, Opéra, Place Vendôme, Place de la Concorde, Arc de Triumphe. Weiter geht es am Sonntag zu dem “mittelalterlichen Paris” mit Kathedrale Notre-Dame, Parvis-Notre- Dame (Gelegenheit zum Besuch der Heiligen Messe), Musée de Cluny, Lourve (Eingangshalle), Palais Royal. Am Montag heißt es “das moderne Paris”. Auf dem Programm stehen das Geschäftsviertel La Défense mit dem größten Bauwerk der Stadt, La Grand Arche, Forum des Halles und Centre Pompidou. Der letzte Tag, Dienstag, steht auf Wunsch zur freien Verfügung. Alternativ wird eine Besichtigung der Abteikirche Saint-Denis angeboten. Die Rückfahrt erfolgt am frühen Abend.
Die Teilnehmer sind in einem guten Mittelklassehotel in der Innenstadt untergebracht. Die Stadtbesichtigungen erfolgen zu Fuß und per Metro.
Bitte fordern Sie die detaillierte Ausschreibung an. Um Anmeldung bis spätestens 20. April bei der KEB, Telefon (06894) /96305-16 oder E-Mail: kebsaarpfalz@aol.com wird gebeten.

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