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Hörfunkbeauftragter der DLM, Dr. Gerd Bauer, begrüßt Bedarfsanmeldung der Länder für ein neues Digitalradio

Saarbrücken, 27. März 2009: Der Multiplex soll, wie von den Landesmedienanstalten vorgeschlagen, zu einem Drittel vom Deutschlandradio und zu Zweidritteln von bundesweiten privaten Hörfunkveranstaltern benutzt werden. Der bundesweiten Bedarfsanmeldung sollen möglichst zeitnah weitere Bedarfsanmeldungen auf Länderebene für landesweite, und regionale Angebote der ARD und privater Anbieter folgen. Damit könnten durch Digitalradio plus pro Land zwei bis drei Multiplexe mit insgesamt 30 bis 40 Hörfunkprogrammen und Diensten im Standard DAB plus/DMB angeboten werden.

Dr. Bauer begrüßte zugleich, dass sich die Länder darauf verständigt haben, dass die ARD-Landesrundfunkanstalten pro Land jeweils ein weiteres ausschließlich über Digitalradio plus verbreitetes neues Hörfunkprogramm veranstalten können. „Für eine solche auch öffentlich-rechtliche Programm-Offensive zu Gunsten des neuen Digitalradios habe ich mich stets ausgesprochen. Ich gehe davon aus, dass diese neuen öffentlich-rechtlichen Angebote sowohl hinsichtlich ihrer programmlichen Ausrichtung als auch hinsichtlich ihrer Finanzierung den Wettbewerb nicht zu Lasten des privaten Rundfunks beeinträchtigen dürfen.“

Dr. Bauer betonte, dass nunmehr nach den Landesmedienanstalten auch die Länder ihre Hausaufgaben mit Blick auf die Digitalisierung des Hörfunks gemacht hätten. „Nunmehr sind nicht zuletzt private Anbieter und Geräteindustrie mit ihrem Beitrag zu einer solchen Digitalisierung gefordert. Den Bekenntnissen der privaten Seite zur Digitalisierung sollten möglichst rasch Taten folgen. Denn nur bei einem gemeinsamen Vorgehen aller Beteiligten kann Digitalradio plus zum Erfolg werden“, unterstrich der Hörfunkbeauftragte der DLM abschließend.

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