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Familien-Partei lehnt Änderung des Bebauungsplans „Verlängerte Purrmannstraße“ ab

1. Ein Bebauungsplan hat den Bürgerinnen und Bürgern, die in ihr Wohneigentum investieren, Planungssicherheit zu geben und Wohnqualität zuverlässig und vorhersehbar zu sichern. Änderungen von Bebauungsplänen, die Eingriffe in den Wohnwert und den Vermögenswert anderer bedeuten, sind zu unterlassen.

2. Die in der ausglegten Änderung des Bebauungsplanes vorgesehene mehrstöckige und umfangreiche Nutzung des Baugrundstückes greift möglicherweise in die Menschenwürde der im Bruder-Konrad-Haus angrenzend untergebrachten dementen Personen ein. Sie drohen zum Schauobjekt vieler Nachbarn zu werden oder können dort durch eventuelle unkontrollierbare akustische Äußerungen in ungerechtfertigte Kritik geraten.

3. Die Zufahrt zum geplanten Wohnobjekt, das die Verkehrsfrequenz im Wohngebiet zudem deutlich erhöht, kreuzt einen vielbegangenen Fußweg / Schulweg zur Südschule in völlig unübersichtlicher Weise. Dieser Weg wird auch von vielen Bewohnern des Altersheimes als Spazierweg genutzt.

4. Die Art der geplanten Bebauung passt nicht ins Bild der bestehenden Bebauung mit Einfamilienhäusern. Es geht offensichtlich nur darum, aus einem Baugrundstück den höchst möglichen Erlös zu erzielen.

5. Die Bebauung „Slevogtstraße“ wird durch den nicht eingeplanten Schattenwurf und durch weiter (nach dem Neubau des Bruder-Konrad-Hauses) eingeengte Sicht- und Lichtverhältnisse beeinträchtigt.

Der Bebauungsplan kommt unter Vorlage der eingegangenen Einsprüche demnächst wieder auf den Tisch des Stadtrates. Die Familien-Partei sieht ihre Auffassung der Sachlage durch die Einsprüche der Anwohner(innen) bestätigt und wird weiterhin für eine Bebauung des Grundstücks nach gültigem Bebauungsplan oder mit freistehenden Einfamilienhäusern eintreten.
gez. Heinz Dabrock, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat

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