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Mit Klaus Friedrich zu Fuß durch Weisgerbers St. Ingbert

Bis heute gilt Albert Weisgerber als einer der bedeutendsten Künstler, die das Saarland hervorgebracht hat. 1878, im damals noch bayerischen Sankt Ingbert geboren, wächst er zunächst in seiner Heimatstadt auf, in der auch heute noch viele Spuren aus der damaligen Zeit zu finden sind.

Der Künstler und Historienforscher Klaus Friedrich führt zurück in die Zeit des hoch talentierten Gastwirtssohns, der nicht nur seine Jugend in St. Ingbert verbracht hat, sondern auch später noch in enger Beziehung zu seiner Geburtsstadt stand.

Der Spaziergang führt zu markanten Stationen und stillen Winkeln und lässt parallel zum Lebenslauf des großen Künstlers noch einmal den Pioniergeist der Gründerzeit lebendig werden. Stolze Bürgerhäuser, Fabrikanlagen und Kirchen stehen dabei ebenso auf dem Programm wie Bruderkrieg und Alltagsleben, Kaiserkult und Klassenkampf. Verblüffende Einblicke und ungewöhnliche Ausblicke inklusive verspricht Klaus Friedrich.

Die Baumwollspinnerei, ab 2010 der neue Standort für die Werke von Albert Weisgerber, wird eine weitere interessante Station des Spaziergangs sein. Am Sonntag, 10. Mai, dem Todestag von Weisgerber, findet um 17 Uhr in der Stadthalle die Verleihung des Albert-Weisgerber-Preises an den Künstler Jo Enzweiler statt.

Die Teilnahme am Spaziergang, der am Sonntag, 10. Mai um 14 Uhr am Rathaus St. Ingbert startet, kostet sechs Euro. Anmeldung im Kulturamt unter Telefonnummer 06894/13514.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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