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Neue KFW-Förderung für den Ersatz von Nachtspeicherheizungen

Moderne Brennwertkessel auf Gas- oder Ölbasis emittieren wesentlich weniger klimaschädliches CO2, so die Energieberater der Verbraucherzentrale. Eine wissenschaftliche Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums belegt die Umweltbelastungen und hohe Kosten. Erklärtes Ziel der Politik ist es daher, elektrische Speicherheizsysteme schrittweise außer Betrieb zu nehmen.

Im Rahmen des Sonderförderung des KFW-Programms „Energieeffizient Sanieren“ gibt es seit dem 1.04.09 Zuschüsse für den Austausch von Nachtstromspeicherheizungen in Wohngebäuden. Antragsberechtigt sind nach Auskunft der Energieberater der Verbraucherzentrale Eigentümer von selbst genutzten und vermieteten Wohngebäuden. Voraussetzung ist, dass eine neue Heizungsanlage installiert wird, die dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Der Zuschuss für den Austausch der Nachstromspeicherheizungen beträgt 200 Euro je abgebautem Gerät. Die Antragstellung erfolgt nach der Durchführung der Maßnahmen.
Für die Wahl des neu zu installierenden Heizsystems gibt es viele Möglichkeiten. Ob Gas- oder Öl-Brennwertkessel, Wärmepumpe, Pelletsheizung, Blockheizkraftwerk oder die Kombination dieser Systeme mit einer Solaranlage, in jedem Fall ist eine individuelle Beratung bei der Verbraucherzentrale zu empfehlen. Nicht jede neue Heizungsanlage erfüllt die Bedingungen für den Erhalt des Zuschusses. Auch die Abstimmung des Wärmeerzeugers auf die neu einzubauenden Heizflächen ist wichtig. Besonders umweltfreundliche Heizsysteme werden zusätzlich vom Staat gefördert. Die Energieberater der Verbraucherzentrale beraten Sie gern in einem individuellen Gespräch, sie stehen Ihnen in 13 Beratungsstützpunkten nach Voranmeldung gern zur Verfügung.
In schwierigen Fällen gibt es auch die Möglichkeit, die Situation in einem Vor-Ort-Termin zu analysieren und entsprechende Empfehlungen zu geben.

In St. Ingbert hat der Energieberater von der Verbraucherzentrale jeden Montag von 14.00 – 17.00 Uhr Sprechstunde in den Räumen der Stadtwerke (Info-Center). Anmeldung zur Beratung unter: 06894 / 955 25 50.

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1865–2017