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Kinowerkstatt-Programm vom 24.-27. April 2009

Deutscher Filmpreis 2009
zwei Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2009 liegen vor für Christian Petzolds „Jerichow“ in den Kategorien ‚Bester Spielfilm‘ und ‚Beste Regie‘. Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Freitag, den 24. April, um 21.45 Uhr, am Samstag, den 25. April, um 21 Uhr, am Sonntag, den 26. April, um 20 Uhr, sowie am Montag, um 20 Uhr Christian Petzolds faszinierendes Drama um drei Menschen zwischen Liebe, Freundschaft und Verrat: »Von Anfang an entwickelt Jerichow einen fast physisch erfahrbaren Sog … Grandios!« (Die Zeit) »Ein Kammerspiel der Leidenschaften unter freiem Himmel, ein Picknick am Ostseestrand, eine Scharade am Waldesrand, ein Showdown an der Steilküste –das sind manchmal fast Operationen am offenen Herzen wie bei Fassbinder« (FAZ) Es spielen: Benno Fürmann, Nina Hoss, Hilmi Sözer. Der Deutsche Filmpreis wird am 24. April vergeben.

„Oxford Murders“
(Großbritannien/Spanien/Frankreich, 2008) von Alex de la Iglesia mit Leonor Watling, Bum Gorman, Alan David, Elijah Wood, Jim Carter, Julie Cox, John Hurt, Dominique Pinon, Anna Massey läuft noch einmal am Freitag, den 24. April, um 19 Uhr in der deutschen Fassung und am Sonntag, den 26. April,um 18 Uhr in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Es ist ein Thriller erster Güte, denn John Hurt und Elijah Wood („Herr der Ringe“) machen diesen Film so einzigartig und spannend. Wer in diesem Film versucht, dahinter zu steigen, wer der „Oxford Murder“ ist, wird bis zum Schluss ziemlich im Dunkeln tappen…““Oxford Murders“ ist ein Suspense- Thriller erster Güte, er war in Frankreich und Spanien ein Box-Office Hit. Hier ein Geheimtip: Spannungskino, ganz exzellent!“ (Ulrich Pönack, Filmkritiker Deutschlandradio Kultur)

„Kikujiros Sommer“ im Familienkino
„Kikujiros Sommer“ von Takeshi Kitano, im Familienkino der Kinowerkstatt am Sonntag, den 26. April, um 16 Uhr, ist ein Kitano-Film ohne jegliche Gewalt und trotzdem – oder gerade deswegen – so wunderbar wie kaum ein anderer seiner Filme. Schon die erste Szene zeigt dem Zuschauer einen Engel: den kleinen Masao, der vergnügt eine Straße entlang rennt. An seinem Rucksack sind Engelsflügel. Ein glücklicher Junge, der über das ganze Gesicht strahlt.
„Kikujiros Sommer“ ist ein unglaublich schöner Film. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Im Mittelpunkt des Films stehen ein kleiner Junge namens Masao (Yusuke Sekiguchi) und ein griesgrämiger Mann (Takeshi Kitano unter seinem Schauspielernamen Beat Takeshi). Diese beiden machen sich gemeinsam auf eine kleine Reise. Es sind Sommerferien. Masao ist einsam. Seine Freunde sind im Urlaub, seine Großmutter (Kazuko Yoshiyuki) muss den ganzen Tag arbeiten. Als Masao beim Stöbern in den Schränken seiner Großmutter ein Bild und die Anschrift seiner Mutter findet, beschließt er, sich auf die Reise zu ihr zu machen: Er hat seine Mutter noch nie gesehen. Weit kommt er nicht. Ein paar Jugendliche wollen ihm sein Geld abknöpfen. Zum Glück kommt eine Bekannte seiner Großmutter (Kayoko Kishimoto) dazu und kann das verhindern. Um den kleinen Jungen nicht allein reisen zu lassen, beschließt sie, dem Jungen ihren nichtsnutzigen Mann als Begleitung mitzuschicken. Der hat erst einmal nichts Besseres im Sinn, als das ganze Geld auf der Rennbahn zu verjubeln. Erst nachdem sie fast pleite sind, bricht er mit dem Jungen auf. Eine wahre Odyssee beginnt, in deren Verlauf Masao zwar eine große Enttäuschung, aber auch den schönsten Sommer seines Lebens erlebt.

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