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Kinowerkstatt-Programm vom 30. April – 4. Mai

„Deutschland 09“
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Donnerstag, den 30. April, 20 Uhr, am Samstag, den 2. Mai, um 21 Uhr, sowie am Montag, den 4. Mai, um 20 Uhr „Deutschland 09“: Über 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, 40 Jahre nach dem studentischen Aufbruch 1968, 30 Jahre nach dem „Deutschen Herbst“ 1977, 20 Jahre nach dem Fall der deutsch-deutschen Grenze 1989 und mitten im gesellschaftlichen Umbruch der „Agenda 2010“ auf dem Weg in die globalisierte Welt des 21. Jahrhunderts, findet sich eine Gruppe von Kino-Regisseurinnen und Regisseuren aus Deutschland zusammen, um aus ihren individuellen Blickwinkeln ein Panoramabild der gesellschaftlichen und politischen Situation der heutigen Bundesrepublik zusammenzusetzen. Jeder der beteiligten Regisseure, als da sind: Angela Schanelec, Dani Levy, Fatih Akin, Nicolette Krebitz, Sylke Enders, Dominik Graf, Hans Steinbichler, Isabelle Stever, Hans Weingartner, Tom Tykwer, Romuald Karmakar interpretiert seine persönliche Wahrnehmung und eigene filmische Sicht auf das heutige Deutschland, abstrakt oder konkret, frei in der Wahl des Formates und des Inhaltes. Die einzelnen Beiträge konnten Kurzspielfilme, Dokumentarfilme, essayistisch oder experimentell sein. Sehenswert!

Ausgezeichnet: „Jerichow“ von Christian Petzold
In der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, ist weiterhin der ausgezeichnete Film „Jerichow“ von Christian Petzold zu sehen. Er läuft am Freitag, den 1. Mai um 20 Uhr und am Sonntag, den 3. Mai, um 20 Uhr.
„Jerichow“ von Christian Petzold wurde beim Preis der deutschen Filmkritik zum Besten Film des Jahres 2008 gewählt. Die Mitglieder vom Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) zeichneten bereits zum vierten Mal einen Film des 48-jährigen Regisseurs als Besten Film aus.
„Jerichow“ ist das faszinierendes Drama um drei Menschen zwischen Liebe, Freundschaft und Verrat: »Von Anfang an entwickelt Jerichow einen fast physisch erfahrbaren Sog … Grandios!« (Die Zeit) »Ein Kammerspiel der Leidenschaften unter freiem Himmel, ein Picknick am Ostseestrand, eine Scharade am Waldesrand, ein Showdown an der Steilküste – das sind manchmal fast Operationen am offenen Herzen wie bei Fassbinder« (FAZ) Es spielen: Benno Fürmann, Nina Hoss, Hilmi Sözer.

Sonntag 16 Uhr: Familienkino.
Im Familienkino der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, läuft am Sonntag, den 3. Mai, um 16 Uhr „Die rote Zora“ (Deutschland 20079 von Peter Kahane nach dem Jugendbuchklassiker „Die rote Zora und ihre Bande“ von Kurt Held mit Linn Reusse, Mario Adorf, Ben Becker, Jakob Knoblauch, David Berton, Woody Mues, Pascal Andres, Dominique Horwitz, Nora Quest (Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ab 6, 99 min.) An der kroatischen Küste um 1930: Die Mutter des 12-jährigen Branko (Jakob Knoblauch) stirbt. Auf der Suche nach seinem Vater kommt er in eine kleine Stadt, in der ein geheimnisvolles Mädchen mit roten Haaren die Obrigkeit ein ums andere Mal an der Nase herumführt: die rote Zora (Linn Reusse).
Sie ist die Anführerin einer Bande Waisenkinder und stellt sich dabei so schlau und geschickt an, dass sie sowohl dem Bürgermeister (Dominique Horwitz) als auch dem Fischgroßhändler Karaman (Ben Becker) ein Dorn im Auge ist. Einzig der alte Fischer Gorian (Mario Adorf) zeigt Verständnis für Zora und ihre Jungs. Branko schließt sich der Bande an. Als der Fischer von dem Großhändler genötigt wird, sein kleines Geschäft zu verkaufen, schlägt sich die fünfköpfige Bande auf die Seite des armen Mannes und beginnt den Kampf mit den Mächtigen der Stadt …
Regie führt der renommierte Regisseur Peter Kahane („Die Architekten“, „Bis zum Horizont und weiter“), die Hauptrolle der Roten Zora spielt die Berliner Entdeckung Linn Reusse, ihre erwachsenen Partner sind Mario Adorf („Rossini“, „Es ist ein Elch entsprungen“), Ben Becker („Comedian Harmonists“) und Dominique Horwitz („Rennschwein Rudi Rüssel 2 – Rudi rennt wieder“).

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