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Grüne Fraktion: Kostensenkung und generationsgerechte Müllgebühren

Nach dem Verursacherprinzip müssen die gegenwärtigen Generationen die von ihnen verursachten Kosten selbst verantworten und tragen.
Um eine generationengerechte Gebührengestaltung zu finden, hat der Beigeordnete Adam Schmitt ( Grüne ) Maßnahmen eingeleitet, die beim Abfall/Müll „ Kostenklarheit und Kostenwahrheit“ herstellen . Deshalb fordert die Grüne Fraktion vom EVS auch die Offenlegung der Gebührenkalkulation , wie es z. B. in der Schweiz gesetzlich vorgeschrieben ist.
Zur Zeit bestimmt der EVS allein die Müllgebühren für die St. Ingberter Bürger , da St. Ingbert Mitglied im EVS ist.
Die Herstellung von Kostenklarheit und Kostenwahrheit ist Voraussetzung, um Einsparpotentiale zu finden, mit denen die Kosten insgesamt gesenkt und auch die generationsgerechten Gebühren erreicht werden können.
Falls der Verbleib im EVS in diesem Sinne keinen Erfolg für St. Ingbert zulässt, kann St. Ingbert nach dem neuen Vertrag von 2005 die Mitgliedschaft im EVS jährlich kündigen und einen eigenständigen Weg wie z.B. Lebach gehen.
Um dem EVS zu zeigen, dass St. Ingbert sich ernsthaft auf einen eigenen Weg vorbereitet, hat nun unter dem Beigeordneten Adam Schmitt ( Grüne) die Stadt die Müllabfuhr für das ganze Stadtgebiet wieder in die eigenen Hände genommen. Dies soll natürlich auch den städtischen Service für die Bürger verbessern. Als weitere Schritte in diesem Sinne sind die Aufwertung des Wertstoffhofes und eine Intensivierung der Abfallberatung geplant.
Grüne Ziele sind: Stärkere Abfallvermeidung, eine maximale Trennungsquote beim gelben Sack, der Biotonne , bei den Sammelcontainern für Papier, Glas, Batterien ,Kork und bei der Abgabe im St. Ingberter Wertstoffhof. Lokale Verwertung durch Kompostierung oder thermische Verwertung in einem Biomassekraftwerk oder Wiederverwendung von Bekleidung, Möbeln, Haushaltsgeräten usw.. Abgabe der Sonder-Haushaltsabfälle an das Ökomobil und insbesondere kostenlose Abgabe von elektrischen und elektronischen Geräten bei der Sammelstelle im Wertstoffhof .
Nur noch echter Restmüll in die schwarze Tonne.

Bei konsequenter Umsetzung dieser Ziele werden die Kosten insgesamt reduziert und generationsgerechte Gebühren erreicht.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017