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Gesundheitsminister Josef Hecken: Trinkwasser im Saarland von bester Qualität

„Wasser ist das Lebensmittel Nummer eins. Daher ist es wichtig, dass wir alles daran setzen, für eine hohe Trinkwasserqualität zu sorgen“, so Gesundheitsminister Josef Hecken anlässlich des Tag des Wassers. “In vielen Teilen unserer Welt ist Trinkwasser knapp.

So verfügen in den Entwicklungsländern 1,2 Milliarden Menschen über keinen Zugang zu sauberem Wasser. Sinn dieses Tages ist es einen Grund zu geben, sich mit der Bedeutung des Wassers auseinanderzusetzen, und es nicht als selbstverständlich anzusehen.

Alle Organisationen, die wasserwirtschaftliche Aufgaben erfüllen oder zum Schutz der Gewässer beitragen können, sind aufgefordet, die Öffentlichkeit auf den besonderen Wert sauberen Trinkwassers aufmerksam zu machen“, so Hecken.

„Der Weltwassertag soll dazu genutzt werden, um das Bewusstein für den Schutz unserer natürlichen Wasserressourcen in der Öffentlichkeit zu schärfen. Er soll aber auch auf die Gefahren, die durch Wasser drohen können, aufmerksam zu machen“. Minister Hecken appellierte daher an die Besitzer und Betreiber von Trinkwassersprudler, Hygienevorschriften einzuhalten. Inzwischen sei eine Vielzahl so genannter „Trinkwassersprudler“ auf dem Markt. Allen gemeinsam ist, dass mit Hilfe einer Kohlensäure-Patrone normales Leitungswasser mit Kohlensäure versetzt wird. Dadurch werde der Geschmack des Wassers häufig angenehmer. Es werde aber kein Mineralwasser hergestellt!

Bevor Sie sich ein solches Gerät anschaffen, rät Minister Hecken zu Obacht:

• Maßgeblich für ein einwandfreies Getränk ist eine gute Trinkwasserqualität. Wer an der Wasserqualität zweifelt, sollte sein örtliches Wasserwerk um einen Analysenauszug bitten. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung müssen eingehalten werden.

• Die Qualität des Trinkwassers kann durch Leitungsrohre bzw. die hauseigene Wasserinstallation negativ beeinflußt werden (z.B. Bleirohre, nicht fachgerecht durchgeführte Installation).

Bei Verdacht oder Unsicherheit über die Wasserqualität bieten viele Gesundheitsämter sowie die Stiftung Warentest eine kostenpflichtige Analyse von Trinkwasserproben an.

• Achten Sie bei der Zubereitung von Sprudelgetränken auf Hygiene. Die Wassertemperatur sollte vor und nach der Zubereitung um 7 Crad Celcius liegen. Lassen Sie vorher das Wasser laufen, bis es merklich kühler wird. Das fertige Getränk möglichst direkt trinken bzw. im Kühlschrank aufbewahren.

• Der Mineralstoffgehalt von Trinkwasser ist in der Regel wesentlich niedriger als der von natürlichen Mineralwässern. Aber auch diese können den täglichen Mineralstoffbedarf unseres Körpers nicht decken. Sie ergänzen das Mineralstoffangebot aus der täglichen Ernährung.

• Die verwendeten Flaschen sollten spülmaschinenfest – am besten aus Glas sein. Zum Reinigen von Kunststoffflaschen sollten Sie keine Spülmittel verwenden. Es sollten auch keine aromatisierten Zusätze oder Fruchtextrakte in derartige Flaschen gefüllt werden. Sind Kunststoffflaschen stark zerkratzt, sollten Sie gegen neue ausgetauscht werden.

• Wasserspender in Geschäften sollten regelmäßig professionell gereinigt und gewartet werden. Ansonsten lauern gefährliche Keime.

• Sprudelndes Trinkwasser ist ebenso wie die „stille“ Variante ein empfehlenswerter Durstlöscher

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