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Kinowerkstatt-Programm vom 6. – 8. Juni

Stimmungsvolle Hochzeit.
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Samstag, den 6. Juni, um 21 Uhr, sowie am Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr „Rachels Hochzeit“ (USA 2008, Originaltitel: „Rachel Getting Married“) von Jonathan Demme („Stop making sense“, „Das Schweigen der Lämmer“, „Philadelphia ) mit Anne Hathway, Rosemarie DeWitt, Bill Irwin, Tunde Adebimpe, Mather Zickel, Anna Deavere Smith, Anisa George, Debra Winger (FSK: ab 12 – Länge: 112 min.) Für die Hochzeit ihrer Schwester Rachel (Rosemarie DeWitt) kehrt Kym (Anne Hathway) nach einigen Jahren der Abwesenheit und mehreren Aufenthalten in Entzugskliniken zurück in ihr Elternhaus. Dort hat sich bereits eine illustre Hochzeitsgesellschaft mit zahlreichen Freunden und Verwandten der Familie Buchman für ein idyllisches Wochenende des Feierns, der Musik und der Liebe versammelt. Doch Kym, mit ihrem schwarzen Humor und ihrem Hang zur Dramatik, bringt die unterschwelligen Spannungen innerhalb der Familie ans Licht. Angefüllt mit einer eindrucksvollen Palette vielschichtiger und vielseitiger Charaktere, die immer schon ein Markenzeichen aller Filme von Jonathan Demme sind, zeichnet „Rachels Hochzeit“ ein ebenso einfühlsames wie scharfsinniges und bisweilen urkomisches Familienportrait. Demme und der ausgezeichneten Besetzung gelang es, dieses differenzierte Drama über eine schwierige aber gleichzeitig fesselnde Familie mit Ironie, Zuneigung und einer großen Portion freiem Geist anzureichern. Drehbuch-Neuling Jenny Lumet wurde vom New York Film Critics Circle mit dem Preis für das Beste Drehbuch ausgezeichnet.

Kinder- und Familienkino.
„Tsatsiki – Tintenfisch und erste Küsse“ ist der Titel des Kinderfilms der Kinowerkstatt, am Sonntag, den 7. Juni, um 16 Uhr in der kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zu sehen. (BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren, FSK: o.A.)

Eigentlich heißt er ja Tobias, aber so wird der Achtjährige mit dem Spitznamen ‘Tsatsiki’ von fast niemandem genannt. Das hat einen einfachen Grund: Tsatsiki träumt von Griechenland und von seinem Vater, einem griechischen Fischer, der nicht einmal weiß, dass er einen Sohn in Schweden hat. Gerne würde Tsatsiki seinen Vater kennen lernen und gemeinsam mit ihm nach Tintenfischen tauchen. Doch seine Mutter hat zunächst andere Sorgen: Sie spielt Gitarre in einer Band und träumt von einer Karriere als Musikerin. Eines Tages lernt Tsatsiki den jungen Polizisten Göran kennen. Er zieht als Untermieter ein und unterstützt Tsatsiki bei seinem Plan. Als Tina tatsächlich Karriere macht, gewährt sie ihrem Sohn den Wunsch. Gemeinsam brechen sie auf gen Süden. Doch von einer Wiederbegegnung mit Tsatsikis Vater, der nur ein Urlaubsflirt für sie war, möchte sie nichts wissen …

Von der Kritik hoch gelobt, mit zahlreichen in- und ausländischen Preisen ausgezeichnet, fand der dritte Spielfilm der jungen Regisseurin auch bei einem großen Publikum Anklang. Das Drehbuch zum Film stammt von Ulf Stark, einem der populärsten schwedischen Kinder- und Jugendbuchautoren.
Auszeichnungen: Bei den Nordischen Filmtagen Lübeck erhielt er 1999 den „Kinderfilmpreis der Nordischen Filminstitute, auf der Berlinale 2000 beim Kinderfilmfest den „Gläsernen Bären“ und danach viele weitere Auszeichnungen.
Pressezitate: „Warmherzig, liebevoll, von Humor, aber auch Melancholie durchzogen, zum Ende hin ein bisschen märchenhaft …“ (Christel Strobel, KJK 2/2000)

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